Egbert Picker

deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Egbert Picker (* 15. Februar 1895 in Nürnberg; † 27. März 1960 in Ingolstadt) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Picker trat am 10. August 1914 als Fahnenjunker in das Königlich Bayerische 11. Infanterie-Regiment „von der Tann“ ein. Er diente im Ersten Weltkrieg und wurde mehrfach verwundet. In der Zwischenkriegsphase schloss sich Picker dem Freikorps „Amberg“ an. Er wurde in die Reichswehr übernommen.

Während des Unternehmens Barbarossa und im Deutsch-Sowjetischen Krieg kommandierte Picker das Gebirgsjäger-Regiment 98 der 1. Gebirgsdivision, das er bis in den Kaukasus geführt hatte. Picker wurde ausgezeichnet beurteilt. Bedingt durch die Kriegsstrapazen und seelisch durch die sehr hohen Verluste des Regiments belastet, erkrankte er und musste im August 1942 das Kommando abgeben. Am 20. Juli 1943 wurde er zum Generalmajor befördert. Ab dem 10. August 1943 kommandierte er, mit Unterbrechung, die 3. Gebirgs-Division während 35 Tagen am Mius, wobei Pickers Kampfgruppe nahezu vollständig aufgerieben wurde. Ab dem 17. Juli 1944 bis Kriegsende übernahm Picker die Führung des Deutschen Verbindungskommandos (DVK) 183 bei der auf dem Truppenübungsplatz in Münsingen aufgestellten und dort während etwa fünf Monaten ausgebildeten italienisch-faschistischen Alpini-Division Monterosa der Italienischen Sozialrepublik.[1]

1947 wurde Picker aus der US-amerikanischen Kriegsgefangenschaft entlassen.[2.1]

Auszeichnungen

Literatur

  • Roland Kaltenegger: Ritterkreuzträger – Generalleutnant Egbert Picker – Vom Gebirgsjägeroffizier der Wehrmacht zum Kommandeur des deutschen Verbindungskommandos bei Mussolini, Flechsig Verlag, Würzburg, 2013. ISBN 978-3-8035-0035-9

Einzelnachweise

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