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Egelsee (Böhringen)

Tümpelgruppe in der Böhringer Teilgemarkung der Gemeinde Dietingen im baden-württembergischen Landkreis Rottweil From Wikipedia, the free encyclopedia

Egelsee heißt eine kleine Tümpelgruppe in der Böhringer Teilgemarkung der Gemeinde Dietingen im baden-württembergischen Landkreis Rottweil.

Schnelle Fakten
Egelsee
Geographische Lage Obere Gäue

Baden-Württemberg

Zuflüsse kurzer Graben von Westen
Abfluss (namenloser Graben) → Schlichem → → Neckar → Rhein → Nordsee
Daten
Koordinaten 48° 15′ 3,2″ N, 8° 38′ 35,4″ O
Egelsee (Böhringen) (Baden-Württemberg)
Egelsee (Böhringen) (Baden-Württemberg)
Höhe über Meeresspiegel 573 m ü. NHN[LUBW 1]
Fläche 1 ha[LUBW 2]
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Lage und Beschreibung

Der Egelsee liegt naturräumlich gesehen im Unterraum Oberndorfer Gäuplatten der zu den Oberen Gäuen rechnenden Gäuplatten am oberen Neckar.[1] Auf der Hochebene bedeckt er einen Teil eines sehr breiten Schwemmlandbandes um den durchfließenden Bach auf dem Gipskeuper (Grabfeld-Formation), der weiter im Süden in der tief in den Oberen Muschelkalk eingeschnittenen Schlichemklamm von rechts in die Schlichem mündet.[2]

Der See liegt etwa 1,5 km westnordwestlich der Ortsmitte von Böhringen und nur etwa hundert Meter westlich der A 81 zwischen umgebenden Äckern auf etwa 573 m ü. NHN in einem etwa 0,9 ha großen Grünlandgeviert zwischen Hecken und Bäumen, die locker um die drei Teiltümpel des Sees stehen. Der größte unter ihnen hat eine kleine Insel, ein kleinerer kann bei großer Sommerhitze austrocknen.

Der See ist im lokalen Messtischblatt von 1908 noch nicht eingetragen, das jedoch sehr viel größere Wiesenflächen um den Ort des heutigen Sees im Gewann Egelsee anzeigt.[3] Die Tümpel wurden in einem ehemaligen Feuchtgebiet angelegt und verlanden.[LUBW 3]

Durchfließender Graben

Der die Tümpel speisende Graben entsteht nur etwa 150 Meter westlich von ihnen auf etwa 574 m ü. NHN[LUBW 1] und knickt im größten nach Süden ab, wo er nach insgesamt 1,5 km[LUBW 4] langem Lauf, zuletzt einem Abschnitt in einer kurzen Waldklinge, an der Ramsteiner Mühle im Gemeindeteil Harthausen von Epfendorf auf rund 525 m ü. NHN[LUBW 1] von rechts in deren Mühlkanal neben der unteren Schlichem mündet. Er hat ein bis zum Seeausfluss unter 0,4 km²[LUBW 5], insgesamt etwa 1,1 km² großes Einzugsgebiet.[LUBW 5]

Einzelnachweise

Literatur

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