Egisholz
Ortsteil von Kandern, Baden-Württemberg, Deutschland
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Egisholz ist ein Wohnplatz auf Rund 375 m ü. NN Höhe und Nebenort des Kanderner Ortsteils Wollbach im Landkreis Lörrach (Baden-Württemberg). Mit einer Einwohnerzahl von knapp 100 Personen ist das Haufendorf Egisholz der kleinste Teilort Wollbachs.

Lage
Egisholz liegt rund drei Kilometer südlich von Kandern und rund zwei Kilometer nördlich von Wollbach. Der Ort liegt rechtsseitig der Kander im mittleren Kandertal. Östlich wird das Dorf von den einem bewaldeten Höhenzug eingerahmt, dessen höchste Erhebungen die Buchholen (466 m ü. NN) und der Heuberg (550 m ü. NN) ist. Der Ort selbst liegt rund 70 Meter höher als die Talachse der Kander auf einer kleinen Hochebene.
Egisholz liegt wenige hundert Meter östlich der Talachse folgenden L 134. Unmittelbare Nachbarorte sind Hammerstein im Nordwesten und Wollbach im Süden.
Geschichte
Egisholz wurde erstmals 1465 in einem Steuerzählungsbrief an den amtlichen Steuerzähler Friedrich Ernst aus St. Blasien als eine „kleine Ansammlung von Hütten“ genannt und später als „Aegisholz“ bekannt.
Mit der Eingliederung der Gemeinde Wollbach kam Egisholz am 1. März 1974 zur Stadt Kandern.[1]
Persönlichkeiten
- Konrad Winzer (* 1955), Bildhauer
Literatur
- Martin Dolch: Badische Geschichte. 3. Auflage, ISBN 978-3-16-148410-0.
- Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band II. B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 76.
Weblinks
- Egisholz – Archivmaterial. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- Kriegshus – Archivmaterial. In: LEO-BW, Landesarchiv Baden-Württemberg.
- Plan von Wollbach, Hammerstein, Egisholtz, Egerten, Nebenau und Reutihof auf Landeskunde entdecken online - leobw