Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege

schweizerische ausserparlamentarische Kommission From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) (französisch Commission fédérale des monuments historiques, italienisch Commissione federale dei monumenti storici) ist in der Schweiz die beratende, ausserparlamentarische Fachkommission des Bundes für Denkmalpflege und Archäologie. Ihre 15 Mitglieder werden direkt durch den Bundesrat gewählt. Das Sekretariat führt das Bundesamt für Kultur (BAK).

Seit 2019 präsidiert Stefan Wuelfert die Kommission, Isabel Haupt und Moritz Flury-Rova sind als Vizepräsidentin bzw. Vizepräsident tätig. Kommissionssekretärin ist Irène Bruneau.[1]

Aufgabe

Die Kommission

  • berät die Departemente in grundsätzlichen Fragen der Denkmalpflege und Archäologie
  • wirkt mit bei der Umsetzung des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz und bei der Vorbereitung und Nachführung der Inventare von Objekten von nationaler Bedeutung
  • verfasst zuhanden der Bundes- und Kantonsbehörden Gutachten zu Fragen der Denkmalpflege und der Archäologie
  • nimmt auf Ersuchen des Bundesamtes für Kultur Stellung zu Gesuchen um Finanzhilfe im Bereich der Denkmalpflege
  • fördert die Grundlagenarbeit und befasst sich mit den Entwicklungen in der Denkmalpflege und Archäologie
  • pflegt die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch mit allen interessierten Kreisen.[2]

Der Denkmalschutz und die ausführende Denkmalpflege sind primär kantonale Aufgaben; Bundesbehörden haben dazu nur subsidiäre Kompetenzen.[3]

Präsidenten

(Quelle:[4])

Mitglieder

Die Liste der Kommissionsmitglieder wird durch die Bundeskanzlei geführt und auf dem Portal der Schweizer Regierung publiziert.

Einzelnachweise

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