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Eierkratz-Komplott

Film von Daniel Prochaska From Wikipedia, the free encyclopedia

Eierkratz-Komplott, Untertitel Ein Stinatz-Krimi, ist ein österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur Daniel Prochaska. Das Drehbuch von Stefan Hafner und Thomas Weingartner basiert auf dem gleichnamigen Kriminalroman von Thomas Stipsits, der neben Erika Deutinger, Linde Prelog und Erika Mottl auch eine Hauptrolle als Inspektor Sifkovits übernahm. Nach Kopftuchmafia (2024) und Uhudler-Verschwörung (2025) ist dies die dritte Verfilmung der Stinatz-Krimis von Thomas Stipsits.[1]

TitelEierkratz-Komplott
ProduktionslandÖsterreich
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Eierkratz-Komplott
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch, Burgenlandkroatisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 90 Minuten
Produktions­unternehmen Mona Film
Stab
Regie Daniel Prochaska
Drehbuch Stefan Hafner,
Thomas Weingartner
Produktion Thomas Hroch,
Gerald Podgornig
Musik Thomas Jarmer
Kamera Adrian Bidron
Schnitt
Besetzung
Chronologie
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Handlung

Gruppeninspektor Sifkovits besucht in der Karwoche seine Mutter Baba, als er die Nachricht erhält, dass Ferdinand „Fredi“ Horvatits erstochen wurde. Tatwaffe war ein Eierkratzmesser. Am Fundort fehlt das Blut, entweder weil der Tatort gereinigt wurde oder weil der Fundort nicht der Tatort war. Das elektronische Sicherheitsschloss hat einen Zutritt am Vortag um 18:33 verzeichnet, vermutlich durch den Täter. Der Türcode ist das Geburtsdatum des Opfers.

Mit Unterstützung der sogenannten „Kopftuchmafia“, bestehend aus der Resetarits Hilda, der Grandits Resl und seiner Mutter, beginnt Inspektor Sifkovits mit den Ermittlungen. Fredi hatte große Geldsummen verspekuliert, und außer seiner Schwester Alexandra, genannt Alex, nicht viele Freunde. Alex hatte zur Tatzeit ein Live-Video für die Sozialen Medien gefilmt. Die Fingerabdrücke auf dem Eierkratzmesser, das im Hals des Opfers gefunden wurde, stammen von Baba. Außerdem hatte sie Schwiegersohn Hannes zur Tatzeit in die Nähe des späteren Fundortes der Leiche gebracht. Baba wird nach einer Befragung in Eisenstadt in Untersuchungshaft genommen.

Inspektor Sifkovits ist von der Unschuld seiner Mutter überzeugt und verdächtigt den Tiroler Reinhard Frena, der am Feuerwehrfest mit dem Opfer gestritten hatte. Sebastian Taschner, der Vorgesetzte von Sifkovits, dagegen glaubt, dass Horvatits das ganze Ersparte von Baba verspekuliert hat und sie ihn deswegen ermordet hat. Allerdings findet der Inspektor das Geld seiner Mutter in Eisboxen versteckt.

In der Zeitung findet sich eine Verkaufsannonce für das Haus von Fredi Horvatits. Außerdem hatte er eine Benachrichtigung von einer Fluglinie über zwei One-Way-Tickets nach Dubai erhalten. Das zweite Ticket war auf Maja Janisch ausgestellt. Janisch hatte sich ebenfalls am Feuerwehrfest mit dem Opfer gestritten, weil er sie belästigt hat. Am Fundort der Leiche findet Sifkovits einen Stein, den Frena aus Tirol mitgebracht hatte. Frena gesteht den Mord, allerdings glaubt ihm der Inspektor nicht. Er vermutet vielmehr, dass Frena mit dem falschen Geständnis jemanden schützen möchte.

Die Obduktion ergibt, dass Horvatits bereits tot war, als ihm das Eierkratzmesser in den Hals gerammt wurde. Die eigentliche Todesursache war plötzlicher Herztod nach starken Herzrhythmusstörungen. Am Laptop des Toten werden E-Mail-Entwürfe an die Staatsanwaltschaft gefunden. Laut diesen sollen Maja und Frena gemeinsam Marihuana angebaut haben, Horvatits wollte die beiden anzeigen. Sifkovits findet anhand der im Radio zu dem Zeitpunkt gespielten Musik heraus, dass Alexandra das angebliche Live-Video vorproduziert hat. Alexandra und Frena sind ein Paar und wollten gemeinsam nach Tirol gehen. Am Mordtag wollten sie Fredi darüber informieren. Sie hatte ihm zwar das Messer in den Hals gestochen, allerdings war er da bereits tot.

Der Herzstillstand wurde durch einen Stromschlag ausgelöst. Elektriker Janisch, der Vater von Maja, findet heraus, dass das Solarium von Fredi unter Strom gesetzt wurde. Elektriker Haas, der Vorgänger von Janisch, wird wegen Mordes an Horvatits verhaftet. 1997 wurde dessen kleine Tochter überfahren, der Fahrer beging Fahrerflucht. Haas hatte herausgefunden, dass Horvatits der Fahrer war.

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 5. Mai bis zum 4. Juni 2025 im Burgenland, der Steiermark und in Wien statt.[2] Drehort war unter anderem Stinatz.[3][4][5]

Produziert wurde der Film von der österreichischen Mona Film der Produzenten Thomas Hroch und Gerald Podgornig, beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und Arte, unterstützt wurde die Produktion von FISA+, dem Fernsehfonds Austria und vom Land Burgenland.[3][6]

Die Kamera führte Adrian Bidron, die Musik stammt von Garish-Sänger Thomas Jarmer.[2][6][7] Die Montage verantworteten Alarich Lenz und Pia Huemer und das Casting Nicole Schmied. Das Kostümbild gestaltete Elisabeth Fritsche, das Szenenbild Conrad Reinhardt, den Ton Wolfgang Wanderer und das Maskenbild Kiky von Rebental.[2][6]

Veröffentlichung

Premiere war am 23. März 2026 im Dieselkino in Oberwart.[8][9][10] Auf ORF ON wurde der Film am 29. März 2026 veröffentlicht, die Erstausstrahlung auf ORF 1 folgte am 30. März 2026.[11][12]

Rezeption

Die Erstausstrahlung auf ORF 1 am 30. März 2026 sahen bis zu 1,021 Millionen und durchschnittlich 992.000 Zuschauer bei einem Marktanteil von 37 Prozent.[13]

Auszeichnungen und Nominierungen

Deutscher Fernsehkrimipreis 2026

  • Auszeichnung mit dem Sonderpreis[14]

Einzelnachweise

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