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Eilhard Wiedemann (Forstwissenschaftler)

deutscher Forstwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Eilhard Heinrich Karl Wiedemann (* 6. August 1891 in Erlangen; † 17. September 1950 in Sarstedt)[1] war ein deutscher Forstwissenschaftler.

Eilhard Wiedemann, um 1910

Leben

Wiedemann war der Sohn des gleichnamigen Physikprofessors Eilhard Wiedemann. Er trat im Wintersemester 1909/10 in die Erlanger Studentenverbindung AMV Fridericiana ein.[2] Von 1927 bis 1934 wirkte er als Direktor der königlich-preußischen Forstakademie Eberswalde als Nachfolger von Adam Schwappach.[3] Er war 1950 der Gründer der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt mit Sitz in Göttingen.[4] 1949 wurde er als ordentliches Mitglied in die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin aufgenommen.

Wiedemann trat zum 1. Mai 1937 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 4.199.496). Er gehörte zunächst dem Stahlhelm an und wurde später in die SA-Reserve übernommen. Zudem war er Mitglied der NS-Volkswohlfahrt, des Reichsluftschutzbunds, des NS-Altherrenbunds, des NS-Dozentenbunds, des Reichsbundes Deutsche Jägerschaft und des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland. Von 1944 bis 1945 kämpfte er als Kompanieführer im Volkssturm. Bei seinem Spruchkammerverfahren im September 1947 wurde Wiedemann in die Kategorie IV „Mitläufer“ eingestuft.[5]

Heute noch relevant sind die von ihm aufgestellten Ertragstafeln über die Bonitäten und Erträge vieler forstwirtschaftlich wichtiger Baumarten.

Einzelnachweise

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