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Eimersches Organ

Sinnesorgan der Maulwürfe From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Eimer’sche Organ ist ein nach Theodor Eimer benanntes Sensorsystem des Maulwurfs zur taktilen Wahrnehmung, insbesondere der Erkennung feiner Oberflächenstrukturen und mechanischer Schwingungen. Es wandelt mechanische Verformungen über afferente Nervenfasern in neuronale Signale um.

Die fingerförmigen Hautanhänge an der Schnauze des Sternmulls dienen der Wahrnehmung mechanischer und elektrischer Reize.

Beschreibung

Auf der Haut der unbehaarten Nase des Maulwurfs gibt es regelmäßig angeordnete, einzeln hervorstehende Papillarkörper. In diesen sind jeweils ein Epithelzapfen, der von zwei unterschiedlichen Nerven versorgt wird, sowie drei bis fünf Merkel-Zell-Rezeptoren und freie Nervenfasern. In der Mitte jedes Epithelzapfens läuft eine etwas stärkere Nervenfaser, mit etwa 2,5 μm Durchmesser, deren Umfang von etwa 20 dünneren Nervenfasern mit 1,0–1,5 μm Durchmesser umgeben ist, die rechtwinklig zur Hautoberfläche ausgerichtet sind und mit einer knopfartigen Erweiterung enden.[1]

Einzelnachweise

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