Ein Tag am Strand
Film von Simon Hesera (1970)
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Ein Tag am Strand (Originaltitel: A Day at the Beach) ist eine britisch-US-amerikanisch-dänische Koproduktion aus dem Jahre 1970. Regie führte Simon Hesera. Es handelt sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heere Heeresma.
| Film | |
| Titel | Ein Tag am Strand |
|---|---|
| Originaltitel | A Day at the Beach |
| Produktionsland | Großbritannien, USA, Dänemark |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 93 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Simon Hesera |
| Drehbuch | Roman Polański, Heere Heeresma |
| Musik | Mort Shuman |
| Kamera | Gilbert Taylor |
| Schnitt | Alastair McIntyre |
| Besetzung | |
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Handlung
Bernie wohnt in Kopenhagen und nimmt an einem regnerischen Vormittag unter der Woche Winnie, die Tochter seiner Freundin, zu einem Ausflug am Strand mit. Auf dem Weg dorthin wird Bernie immer wieder von Bekannten angesprochen, manchmal kommt es auch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.
Am Strand angekommen, sucht er zunächst eine Bar auf. Er wird von der Tochter der Inhaberin persönlich bedient, als sie sich aber seinem Wunsch, die Bierflaschen unter dem Arm zu tragen, widersetzt, kommt es zum Streit, woraufhin er das Lokal verlässt.
Anschließend kauft er sein Bier an einem Kiosk, der von einem homosexuellen Pärchen betrieben wird, die sich anzüglich zu ihm verhalten. Es kommt auch noch zu einer Begegnung mit seinem Freund Nicholas und dessen Familie. Sie machen eine Fahrt in Nicholas’ skurrilem Kleinwagen zu einer Kneipe. Dort gibt dieser seine lyrischen Versuche zum Besten und betrinkt sich dabei.
Als Bernie denkt, dass Nicholas betrunken sei und schlafe, versucht er dessen Frau zu verführen. In diesem Moment wacht Nicholas auf und hat einen Wutanfall. Da sich der Kneipenbesuch bis in die Abendstunden erstreckt hat, werden Passanten auf Winnie aufmerksam, die die ganze Zeit vor dem Gebäude gewartet hat. Nach einem weiteren Kneipenbesuch verliert Bernie Winnie ein zweites Mal aus den Augen, diesmal verspricht er ihr aber, ein Taxi zu rufen und nachhause zu fahren. Kurz vor Erreichen der Wohnung bricht er auf der Straße zusammen.
Kritik
„This is a strangely appealing and watchable film, despite the depressing content, and the alienatingly sour Bernie. The terminal velocity taken on by “A Day at the Beach” tends to sweep its audience along with it, despite the gray, drab fear.
Dies ist ein auf merkwürdige Art und Weise ansprechender und sehenswerter Film, unabhängig von seinem bedrückendem Inhalt und dem entfremdend schlecht gelaunten Bernie. Die Endspannung von Ein Tag am Strand reißt die Zuschauer auch trotz der grauen und eintönigen Angst mit sich.“