Ein fast perfekter Seitensprung
Film von Reinhard Schwabenitzky (1996)
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Ein fast perfekter Seitensprung ist eine österreichische Komödie aus dem Jahr 1995. Nach dem großen Erfolg des Kinofilms folgten zwei Fortsetzungen, Im Jahr 1997 Eine fast perfekte Scheidung und 1999 Eine fast perfekte Hochzeit.[1][2]
| Film | |
| Titel | Ein fast perfekter Seitensprung |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
| Länge | 101 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Star*Film, ORF, MDR |
| Stab | |
| Regie | Reinhard Schwabenitzky |
| Drehbuch | Reinhard Schwabenitzky |
| Produktion | Friedemann Katt, Reinhard Schwabenitzky |
| Musik | Friedemann Katt, Arthur Lauber |
| Kamera | Walter Kindler |
| Schnitt | Ingrid Koller |
| Besetzung | |
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Handlung
Henny, eine selbstbewusste Schneiderin, lebt bei ihren schrulligen Eltern in einem Dorf nahe Cuxhaven. Sie ist liiert mit Martin, dem Sohn der adeligen Eigentümerfamilie der örtlichen Werft. Kurz vor der geplanten Hochzeit erfährt Henny, dass Martins überhebliche Mutter ihr Privatleben ausspioniert hat. Daraufhin weigert sie sich, vor dem Traualtar das Jawort zu geben und nimmt Reißaus. Ohne einen Cent in der Tasche fliegt sie nach Wien, wo sie Sigi begegnet. Henny hält Sigi für einen wohlhabenden Junggesellen, in Wirklichkeit ist er aber ein verheirateter Schaufensterdekorateur. Sigis Ehe ist in der Krise und er wird von seiner Ehefrau ständig fälschlich der Untreue verdächtigt. Henny und Sigi verlieben sich, aber als Henny erfährt, dass Sigi verheiratet ist und eine Tochter hat, läuft sie erneut davon, worauf Sigi seine Frau verlässt und Henny folgt.
Produktion und Veröffentlichung
Entstehung des Films
Die Dreharbeiten für den Film fanden zwischen Juli und August 1995 an der Nordseeküste in Norddeutschland und Wien statt. Für die Produktion zeichnet das Unternehmen Star*Film sowie der ORF und der MDR verantwortlich, in Zusammenarbeit mit Epo-Film. Filmförderung erhielt die Komödie von Austrian Airlines, des Vienna Hilton, der Creditanstalt sowie der Kultur- und Wirtschaftsförderung des Landes Salzburg und des Wiener Filmfinanzierungsfonds.[3]
Veröffentlichung
Die FSK-Prüfung erfolgte zum 14. März 1996 und gab den Film ab 12 Jahren frei.[3] Deutscher Kinostart war der 2. Mai 1996.[4] Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 11. Juni 1997 im Ersten.[3] In Österreich wurde der Film von 150.000 Menschen im Kino gesehen.[5] Laut Angabe des Produktionsunternehmens Star*Film war es der erfolgreichster österreichischer Kinofilm des Jahres.[6]
In Deutschland wurde der Film am 2. Oktober 2015 auf DVD.[7]
Rezension
„Regisseur und Drehbuchautor Schwabenitzky setzte einmal mehr seine Gattin Elfi Eschke in Szene und landete damit in Österreich einen großen Erfolg. Das charmante Lustspiel ist der Auftakt einer Trilogie, die den Werdegang von Henny und Sigi zeigt. [...] Süß und satt: ein Film wie eine Sacher-Torte“
„Komödie, die ihren Reiz aus der derb-witzigen Schilderung der Vorstadtwelt bezieht, insgesamt aber zu konstruiert ist und in der Darstellung der Körperlichkeit oft plump wirkt.“