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Eisen(I)-oxid

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Eisen(I)-oxid (Fe2O) ist eine unter Druckbedingungen, wie sie an der Erdoberfläche, in der Erdkruste und im Erdmantel herrschen, instabile Eisen-Sauerstoff-Verbindung. Sie kommt daher nicht in der vom Menschen erreichbaren Natur vor. Es wird vermutet, dass sie Bestandteil des Erdkerns sowie des Kerns der anderen terrestrischen Planeten des Sonnensystems ist. Unter dem enormen Druck tief im Inneren der Planeten soll sie aus Eisen(II)-oxid (Wüstit) nach der Reaktionsgleichung

Schnelle Fakten Allgemeines, Externe Identifikatoren/Datenbanken ...
Allgemeines
Name Eisen(I)-oxid
Andere Namen

Dieisenoxid

Verhältnisformel Fe2O
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 11089-07-9
Wikidata Q17122996
Eigenschaften
Molare Masse 127,69 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
Schließen

entstehen, da sie unter diesen Bedingungen die gegenüber Eisen(II)-oxid stabilere Verbindung ist.[2][3]

Diese These wurde 1971 vom russischen Geowissenschaftler Oleg Sorochtin aufgestellt[4] und nachfolgend durch den australischen Seismologen Keith Edward Bullen weiterentwickelt.[2][5][6]

Literatur

  • John A. Jacobs: The Earth's Core. 2nd Edition. International Geophysics Series. Bd. 37, Academic Press (London), 1987, ISBN 0-12-378951-6.
  • O. G. Sorokhtin, G. V. Chilingarian, N. O. Sorokhtin: Evolution of Earth and its Climate: Birth, Life and Death of Earth. Developments in Earth and Environmental Sciences. Bd. 10, Elsevier, 2011, ISBN 978-0-444-53757-7.

Einzelnachweise und Anmerkungen

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