Eisenschmelze (Elmstein)
Eisenwerk und später eine Sägemühle
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Eisenschmelze war ein Eisenwerk und später eine Sägemühle, die mittlerweile abgegangen ist.
| Eisenschmelze | ||
|---|---|---|
Standort mit Schmelzweiher 2024 | ||
| Lage und Geschichte | ||
|
| ||
| Koordinaten | 49° 21′ 31″ N, 7° 55′ 30″ O | |
| Standort | Elmstein | |
| Gewässer | Großer Legelbach | |
| Erbaut | um 1780 | |
| Stillgelegt | um 1855 | |
| Zustand | abgegangen | |
| Technik | ||
| Nutzung | Eisenwerk, später Sägemühle | |
Lage
Das Werk befand sich am Großen Legelbach, der etwas weiter südlich von links in den Speyerbach mündet. Unmittelbar westlich verläuft die Kreisstraße 38 und etwas weiter südlich die Landesstraße 499.
Geschichte
1780 erteilte Kurfürst Karl Theodor dem damaligen Elmsteiner Schultheißen Johann Friedrich Haag die Genehmigung, eine Eisenschmelze zu errichten.[1] Diese bestand aus einem Eisenschmelzofen mit angeschlossener Mühle. Das nötige Eisenerz stammte aus Appenthal, dem Erlenbachtal und Röderthal.[2] Jedoch stellte die Verhüttung sich trotz der nahen Wappenschmiede als unprofitabel heraus, weshalb sie bereits 1829 endete.
Ein Jahr später entstand am Standort eine Sägemühle, die von Karl Philipp Huber aus Lambrecht betrieben wurde. Der Betrieb dauerte bis etwa 1855. Beim Bau der Straße durch das Legelbachtal verschwanden im Zeitraum von 1884 bis 1886 sämtliche Gebäudereste sowohl von Schmelze als auch von der Sägmühle.[3]
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Standort mit dem Ritterstein 95 gekennzeichnet.[4][5]

