Elbtunnel-Marathon

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Der Elbtunnel-Marathon ist ein Marathonlauf, der von 2000 bis 2009 jährlich im Januar und dann noch einmal im Juni 2019 in Hamburg stattfand. Die Laufstrecke befindet sich im Alten Elbtunnel von Hamburg-Sankt Pauli, und damit komplett unter Tage.

Startaufstellung zum Elbtunnel-Marathon 2004; vorne (Startnummer 128): der spätere Sieger Marek Markowski

Laufstrecke und Teilnehmer

Es werden 48 Runden und ein Zusatzstück von 396,6 m gelaufen. Eine Runde führt durch jeweils beide Tunnelröhren und ist 870,8 m lang. An den Tunnel-Enden steigt der Kurs leicht an, so dass insgesamt etwa 150 Höhenmeter zu bewältigen sind. Die Strecke ist seit 2004 nach den Richtlinien des DLV vermessen.

Wegen der begrenzten Kapazität der Strecke und der Rettungswege ist der Lauf auf 280 Teilnehmer limitiert.

Geschichte

Der Elbtunnel-Marathon wurde von Christian Hottas im Jahr 2000 ins Leben gerufen und war damals der erste komplett Unter-Tage veranstaltete Marathon. Hottas leitete den Elbtunnel-Marathon von 2000 bis 2005. Sein Nachfolger ist Hans-Joachim Meyer. Veranstalter ist der 100 Marathon Club Deutschland (100MC), eine Vereinigung von Läuferinnen und Läufern, die mindestens 100 mal die Marathondistanz von 42,195 km zurückgelegt haben.

Aufgrund von Sanierungsarbeiten an den Tunnelröhren des Elbtunnels fiel der Elbtunnel-Marathon in den Jahren von 2010 bis 2018 aus. Der Elbtunnelmarathon wurde am 2. Juni 2019 einmalig wieder veranstaltet. Dabei kamen 201 (von 229 gemeldeten) Marathonläufer ins Ziel (164 Männer und 37 Frauen).

In den Folgejahren konnte er wegen Fortsetzung der Sanierungsarbeiten nicht stattfinden.

Siegerliste

Weitere Informationen Jahr, Männer ...
Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
2019 DeutschlandDeutschland Marcel Schlag 2:50:45 DeutschlandDeutschland Britta Giesen 3:16:38
2010–2018 Ausfall wegen Tunnelsanierung
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Shepherd 2:40:25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rachael Elliott 3:10:49
2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Shepherd 2:43:09 DeutschlandDeutschland Anke Kelm 3:29:26
2007 ItalienItalien Maurizio Muggianu 2:51:02 DeutschlandDeutschland Britta Schulz 3:20:14
2006 DeutschlandDeutschland Johannes Haßlinger 2:40:04 DeutschlandDeutschland Britta Schulz 3:26:47
2005 DeutschlandDeutschland Johannes Haßlinger 2:43:31 DeutschlandDeutschland Iris Brümmer 3:24:14
2004 Polen Marek Makowski 2:49:17 DeutschlandDeutschland Ricarda Botzon 3:02:47
2003 DeutschlandDeutschland Roger Rogalla 2:44:54 DeutschlandDeutschland Ricarda Botzon 2:57:55
2002 DeutschlandDeutschland Michael Schürig 2:37:01 DeutschlandDeutschland Ricarda Botzon 2:50:13
2001 DeutschlandDeutschland Michael Schürig 2:46:53 DeutschlandDeutschland Ricarda Botzon 2:53:49
2000[1][2] DeutschlandDeutschland Eberhard Bergner 2:46:22 DeutschlandDeutschland Ricarda Botzon 2:49:32
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Siehe auch

Einzelnachweise

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