Elfenbeindistel
Art der Gattung Elfenbeindisteln (Ptilostemon)
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Die Elfenbeindistel (Ptilostemon afer) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Elfenbeindisteln (Ptilostemon) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
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Elfenbeindistel (Ptilostemon afer) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ptilostemon afer | ||||||||||||
| (Jacq.) Greuter |
Beschreibung
Die Elfenbeindistel ist eine zweijährige bis mehrjährige hapaxanthe Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 120 Zentimeter erreicht. Der Umriss der Grundblätter ist schmal lanzettlich. Sie sind in einer strahlenförmigen Rosette angeordnet, bis 30 (40) Zentimeter lang und tief fiederschnittig. Die Abschnitte sind fingerförmig drei- bis sechsteilig, stark dornspitzig, oberseits verkahlend und unterseits weißwollig. Die Hauptnerven sind breit und elfenbeinweiß. Die körbchenförmigen Blütenstände sind gestielt und in lockeren doldentraubigen Gesamtblütenständen angeordnet.
Die Blütezeit reicht von Juli bis August.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.[1]


Vorkommen
Die Elfenbeindistel kommt auf der ganzen Balkanhalbinsel mit Bulgarien und Rumänien und in der Mittel- und Ost-Türkei[2] auf steinigen, felsigen oder tonigen Berghängen, auf Geröll und in trockenen Flusstälern in Höhenlagen von 600 bis 2450 Meter vor.
Taxonomie und Systematik
Die Elfenbeindistel wurde 1797 von Nicolaus Joseph von Jacquin in Plantarum Rariorum Horti Caesarei Schoenbrunnensis Descriptiones et Icones Band 2 Seite 10 als Carduus afer erstbeschrieben. Die Art wurde 1967 von Werner Greuter in Boissiera Band 13 Seite 147 als Ptilostemon afer (Jacq.) Greuter in die Gattung Ptilostemon gestellt.
Es können zwei Unterarten unterschieden werden:
Nutzung
Die Elfenbeindistel wird als Zierpflanze in Steingärten und Staudenbeeten genutzt. Sie ist seit spätestens 1800 in Kultur.
Belege
- Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.