Elke Nowak

deutsche Linguistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Elke Nowak ist eine Linguistin.

Leben

Nowak studierte an den Universitäten Frankfurt/Main und Tübingen. In Tübingen machte sie 1977 ihren Abschluss als Magistra Artium mit einer Magisterarbeit über „die Relevanz der Humboldt’schen Sprachphilosophie für die Theorie der Generativen Grammatik“.[1] 1982 verteidigte Nowak ihre Doktorarbeit an derselben Universität. Die Arbeit über „die Bedeutung individueller Rede für die Sprachwissenschaft“ wurde 1983 bei Narr als Monographie veröffentlicht. 1991 habilitierte sich Nowak an der Universität Stuttgart mit venia legendi für Linguistik. Ihre Habilitationsschrift zu Ergativität und Transitivität im Inuktitut wurde 1996 bei Mouton de Gruyter als Monographie veröffentlicht.[2]

Seit 1981 hat Nowak an mehreren Universitäten unterrichtet, darunter Stuttgart, Regensburg, Leipzig, die Technische Universität Berlin und die Universitäten Münster, Potsdam und Siegen.[2]

Forschungsschwerpunkte

Nowak ist unter anderem für ihre typologischen Arbeiten zu Polysynthese, Inkorporation und Ergativität bekannt, besonders in Sprachen Nordamerikas. Sie hat umfangreiche Feldforschung zu Inuktitut in der kanadischen Arktis durchgeführt und mehrere Studien zu dieser Sprache vorgelegt.[2]

Veröffentlichungen

  • 2008 Inuktitut. Eine grammatische Skizze. Languages of the World/Materials 470. München: Lincom Europa
  • 1996 Transforming the Images. Ergativity and Transitivity in Inuktitut (Eskimo). Empirical Approaches to Language Typology 15. Berlin/New York: Mouton de Gruyter.
  • 1987 Samuel Kleinschmidts „Grammatik der grönländischen Sprache“. Hildesheim: Olms.
  • 1983 Sprache und Individualität. Die Bedeutung individueller Rede für die Sprachwissenschaft. Tübingen: Narr.

Literatur von und über Elke Nowak im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI