Ellnrode

Stadtteil von Gemünden (Wohra) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ellnrode ist der kleinste Stadtteil von Gemünden (Wohra) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Schnelle Fakten Stadt Gemünden (Wohra) ...
Ellnrode
Koordinaten: 50° 59′ N,  59′ O
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 1,56 km²[1]
Einwohner: 27 (2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 35285
Vorwahl: 06453
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Der Ort liegt nördlich der Kernstadt Gemünden in der Buntstruth an der Wohra zwischen Kellerwald und Burgwald. Durch Ellnrode verläuft die Kreisstraße 109, im Westen liegt die Landesstraße 3073.

Geschichte

Ortsgeschichte

Der auf -rode endende Ortsname lässt auf eine Gründung zwischen 800 und 1000 n. Chr. schließen. Bekanntermaßen erstmals schriftlich erwähnt wurde Ellnrode im Jahre 1223, und zwar im Saalbuch des Klosters Haina. Damals bestand das kleine Dorf aus vier Höfen. Ellnrode heißt in alten Urkunden 1223 Elrot, 1226/27 Elnrode, 1556 Elnrodt.[3]

1927 gehörte das Dorf zum Amtsgericht Rosenthal und zum Finanzamt Frankenberg.

1987 wurde das alte Gemeindebackhaus wieder in Stand gesetzt.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 1. Januar 1974 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Ellnrode im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Gemünden an der Wohra eingemeindet.[4][5] Für Ellnrode wurde wie für die übrigen Stadtteile ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet.[6]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Ellnrode 36 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 6 Einwohner unter 18 Jahren, 12 waren zwischen 18 und 49, 9 zwischen 50 und 64 und 9 Einwohner waren älter.[7] Die Einwohner lebten in 9 Haushalten. Davon waren 3 Singlehaushalte, 3 Paare ohne Kinder und 3 Paare mit Kindern. In keinem Haushalt lebten ausschließlich Senioren und in 6 Haushalten leben keine Senioren.[7]

Einwohnerentwicklung

Ellnrode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
 
77
1840
 
62
1846
 
85
1852
 
82
1858
 
71
1864
 
74
1871
 
66
1875
 
58
1885
 
55
1895
 
58
1905
 
53
1910
 
54
1925
 
47
1939
 
49
1946
 
73
1950
 
74
1956
 
51
1961
 
54
1967
 
42
1970
 
38
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2009
 
26
2011
 
36
2020
 
26
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Stadt Gemünden[8][2]; Zensus 2011[7]

Religionszugehörigkeit  Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

 1885:55 evangelische (= 100 %) Einwohner[1]
 1961:49 evangelische (= 90,74 %), 5 katholische (= 9,26 %) Einwohner[1]

Literatur

Einzelnachweise

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