Elsa Leipen

österreichische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Elsa Leipen (* 30. April 1876 in Wien als Elsa Sachs[1]; † 12. Juli 1957 in Queens[2]) war eine österreichisch-US-amerikanische Schriftstellerin.

Leben

Leipen, eine Schwester von Hanns Sachs, verfasste zwischen 1930 und 1936 mehrere Novellen und Romane.

Sie war mit Gustav Leipen, einem Rechtsanwalt, verheiratet.[3] Das Ehepaar war jüdischer Herkunft und musste nach dem „Anschluss“ über England in die Vereinigten Staaten flüchten, wo beide in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Boston lebten.[4] 1944 erhielt Leipen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.[5] Im Exil korrespondierte sie mit Thomas Mann.

Werke

  • Zwei Freunde. Novellen. 1930.[6]
  • Entlarvt. Novellen. 1930.[6]
  • Stilles Osterfest. Novellen. 1934.[6]
  • Sylvia. Roman. 1934.[6]
  • Wohltat des Lebens. Roman. Augartenverlag, Wien 1934.
  • Sampe mati. Roman aus zwei Weltteilen. Krystall, Wien 1936.

Literatur

  • Leipen Elsa, Ps. E. N. Peil. In: Ilse Korotin (Hrsg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 2: I–O. Böhlau, Wien 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 1955 (PDF).
  • Sigrid Schmid-Bortenschlager, Hanna Schnedl-Bubeniček: Leipen, Elsa. In: Österreichische Schriftstellerinnen 1880–1938. Akademischer Verlag Hans-Dieter Heinz, Stuttgart 1982, ISBN 3-88099-123-5, S. 112.
  • Hans Giebisch, Gustav Gugitz: Leipen, Else. In: Bio-Bibliographisches Literatur-Lexikon Österreichs. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Brüder Hollinek, Wien 1964, S. 229.
  • Leipen, Else. In: Hans Giebisch, Ludwig Pichler, Kurt Vancsa (Hrsg.): Kleines österreichisches Literaturlexikon. Hollinek, Wien 1948, S. 247.

Einzelnachweise

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