Elías García Martínez

spanischer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Elías García Martínez (* 20. Juli 1858 in Requena, Valencia; † 1. August 1934 in Utiel) war ein spanischer Maler.[1][2] Zu Lebzeiten kaum von nachhaltiger Bedeutung, wurde ein zudem noch vergleichsweise unbedeutendes seiner Werke durch Zufall fast 70 Jahre nach seinem Tod international bekannt.

Werdegang

Elías García Martínez begann seine künstlerische Karriere in seinem Geburtsort Requena. Er studierte an der Real Academia de Bellas Artes de San Carlos in Valencia und in Barcelona. Später zog er nach Saragossa, wo er Juliana Condoy Tello heiratete. Im Jahre 1894 wurde er Assistenzprofessor an der Escuela Provincial de Bellas Artes de Zaragoza. Dort lehrte Martínez ornamentales Zeichnen und Porträtbilder bis zu seinem Ruhestand 1929. Er gab auch Kurse als Professor am Instituto de Segunda Enseñanza de Zaragoza.

Ecce Homo von Borja

Ecce homo, Elías García Martínez (1890).

Elías García Martínez verbrachte seine Sommerurlaube im kleinen Ort Borja in der Nähe von Saragossa und wollte sich mit dem Christus darstellenden Wandbild, welches er in zwei Stunden Arbeit am 16. Juni 1931 ohne größere künstlerische Ambitionen schuf, beim Ort für die schöne Zeit bedanken. Über die Jahre verblasste das Bild und die Farbe blätterte immer mehr ab. Im Sommer 2012 versuchte die Rentnerin und Amateurmalerin Cecilia Giménez (1931–2025), die schon des Öfteren kleinere Restaurierungen an Bildern in Kirchen der Region vorgenommen hatte, das mittlerweile als Ecce homo von Borja bekannte Werk des Künstlers oberflächlich zu restaurieren, was ihr vollkommen misslungen war.[3] Dies verursachte ein weltweites Medienecho.[4][5][6][7]

Literatur

Einzelnachweise

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