Emakumeen Bira 2019
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Emakumeen Bira 2019 war ein Etappenrennen für Frauen, das vom 22. bis 25. Mai des Jahres im spanischen Baskenland stattfand und zur UCI Women’s WorldTour 2019 zählte. Es handelte sich um die 32. und letzte Ausgabe dieses seit 1988 bestehenden Rennens. Der Termin lag eine Woche später als im Vorjahr, wodurch der bisherige Konflikt mit der Kalifornien-Rundfahrt aufgelöst wurde.[1] Diese Verbesserung konnte allerdings nicht verhindern, dass einige Monate später aus finanziellen Gründen die Einstellung des Rennens verkündet wurde.[2]
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| Allgemeines | |||
| Ausgabe | 32. Emakumeen Bira | ||
| Rennserie | UCI Women’s WorldTour 2019 2.WWT | ||
| Etappen | 4 | ||
| Datum | 22. – 25. Mai 2019 | ||
| Gesamtlänge | 465,2 km | ||
| Austragungsland | |||
| Start | Iurreta | ||
| Ziel | Oñati | ||
| Teams | 18 | ||
| Fahrerinnen am Start | 103 | ||
| Fahrerinnen im Ziel | 66 | ||
| Durchschnittsgeschwindigkeit | 37,63 km/h | ||
| Ergebnis | |||
| Siegerin | |||
| Zweite | |||
| Dritte | |||
| Punktewertung | |||
| Bergwertung | |||
| Sprintwertung | |||
| Nachwuchswertung | |||
| Teamwertung | |||
| Nationalität | |||
| ◀2018 | |||
| Dokumentation | |||
Streckenführung
Das Rennen bestand aus vier Etappen, die alle drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland abdeckten. Die erste Etappe war die flachste der vier. Sie bestand aus zwei Schleifen rund um Iurreta, wo sie begann und auch endete. Unterwegs wurden mehrere Zwischensprints und zwei kleinere Bergwertungen ausgefahren.
Die zweite Etappe spielte sich rund um das Tal des Flusses Oria in der Provinz Gipuzkoa ab. Zu Beginn wurden zwei Bergwertungen gefahren, anschließend viereinhalb Runden auf einer Schleife mit welligem Profil zurückgelegt. Die Etappe endete mit einem kurzen Schlussanstieg in Amasa.
Die dritte Etappe fand in der Provinz Álava im Süden des Baskenlands statt. Die ersten zwei Drittel waren flach und enthielten einige Zwischensprints. Gegen Ende war zunächst der 400 km Höhenmeter umfassende Anstieg von Opakua ins Valle de Arana zu bewältigen, anschließend der 250 m Höhenmeter lange Schlussanstieg zur Wallfahrtskirche von Santa Teodosia.
Die Schlussetappe begann und endete in Oñati. Sie enthielt vier Anstiege, die jeweils 200 bis 400 m Höhenmeter umfassten.[3][4]
| Datum | Etappenorte | type | Länge (km) | Etappensiegerin | Gesamtführende | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Etappe | 22. Mai | Iurreta – Iurreta | 101 | |||
| 2. Etappe | 23. Mai | Aduna – Amasa-Villabona | 110,8 | |||
| 3. Etappe | 24. Mai | Ametzaga – San Vicente de Arana/Done Bikendi Harana | 97,6 | |||
| 4. Etappe | 25. Mai | Oñati – Oñati | 155,8 |
Rennverlauf
1. Etappe
Während der ersten zwei Drittel der Etappe führte Anna Plichta als Ausreißerin das Rennen an und wurde vor dem zweiten Zwischensprint eingeholt. Auf einer Bergwertung 25 km vor dem Ziel setzten sich Elisa Longo Borghini und Vorjahressiegerin Amanda Spratt vom Feld ab, wurden aber 10 km später vor allem dank der Arbeit von Boels Dolmans im Feld ebenfalls eingeholt, so dass das Feld geschlossen zum Sprint kam. Diesen gewann Jolien D’hoore deutlich vor Sofia Bertizzolo.[5]
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2. Etappe
Die beiden Bergwertungen zu Beginn gingen an Sophie Wright und Elisa Longo Borghini. Im weiteren Verlauf blieben mehrere Ausreißversuche ohne Erfolg, dünnten aber das Feld stark aus. Im Bergaufsprint von Amasa zog sich das verbliebene Feld stark auseinander, und Amanda Spratt setzte sich knapp vor Soraya Paladin und Mavi García durch. Sie übernahm zugleich die Führung der Gesamtwertung.[6]
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3. Etappe
Das Rennen begann bei Nieselregen, der sich gegen Ende hin verstärkte. Eine dreiköpfige Ausreißergruppe hielt sich bis zum Anstieg von Opakua an der Spitze des Rennens. Dort attackierte Tayler Wiles im Alleingang, während hinter ihr das Feld in zahlreiche Gruppen zerfiel. Wiles’ nächste Verfolgerinnen waren Soraya Paladin, Annemiek van Vleuten, Amanda Spratt und Elisa Longo Borghini. Auf dem Schlussanstieg wusste Wiles einen 20-sekündigen Vorsprung bis ins Ziel zu verteidigen. Ihre Teamkameradin Longo Borghini schüttelte die übrigen Verfolgerinnen zum Schluss ab und machte im Gesamtklassement etwas Zeit auf Spratt gut.[7]
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4. Etappe
Den Großteil der Etappe über wechselten sich mehrere Ausreißerinnen an der Spitze des Rennens ab, ohne viel Raum zu gewinnen. Gegen Ende der letzten Steigung attackierte Elisa Longo Borghini und gewann etwa eine halbe Minute Vorsprung auf eine 14-köpfige Verfolgergruppe mit den meisten übrigen Top-Fahrerinnen des Gesamtklassements. Auf den folgenden 18 km bis ins Ziel schmolz ihr Vorsprung allmählich dahin, doch konnte sie vier Sekunden davon ins Ziel retten.
Durch die mit dem Etappensieg verbundene Zeitgutschrift überholte Longo Borghini Spratt noch im Gesamtklassement, außerdem vereinigte sie die Punkte- und Bergwertung auf sich. Ane Santesteban war wie im Vorjahr die beste baskische Fahrerin als Siebte des Gesamtklassements, Évita Muzic mit ihrem 19. Platz die beste U23-Fahrerin. Tanja Erath ging als Gewinnerin der Zwischensprint-Wertung hervor, die Teamwertung ging an Movistar.[8]
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Teilnehmende Teams
UCI Women's Teams (18)
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Weblinks
- Website der Veranstaltung ( vom 19. August 2019 im Internet Archive)
- Emakumeen Bira 2019 in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)

