Emil Wipfli

26.12.1900 Erstfeld, 22.1.1988, kath., von Erstfeld. Sohn des Alois, Gemeindeschreibers, und der Anna geb. Muther. ∞ Anna R From Wikipedia, the free encyclopedia

Emil Wipfli (* 26. Dezember 1900 in Erstfeld, Kanton Uri; † 22. Januar 1988; heimatberechtigt in Erstfeld) war ein Schweizer Politiker der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP), der unter anderem zwischen 1953 und 1971 Mitglied des Ständerats sowie von 1967 bis 1968 Präsident des Ständerats war.

Leben

Emil Wipfli, Sohn des Gemeindeschreibers Alois Wipfli und der Anna Muther, besuchte zwischen 1913 und 1916 die Realschule im Kollegium Karl Borromäus in Altdorf und war zwischen 1916 und 1932 als Bürohilfe, Kanzleisekretär, Buchhalter und Kassier in der Gemeindekanzlei in Erstfeld tätig, wobei er 1926 das Notariatspatent erwarb. Er war im Anschluss von 1933 bis 1966 Geschäftsführer eines Detailhandelsgeschäfts in Erstfeld und gehörte zwischen 1943 und 1967 dem Obergericht des Kantons Uri als Mitglied an, wobei er von 1947 bis 1967 auch dessen Präsident war.

Am 1. Juni 1953 wurde er als Vertreter der Konservativen Volkspartei (KVP) für den Kanton Uri Mitglied des Ständerats und gehörte diesem nach seinen Wiederwahlen 1955, 1959, 1963 sowie 1967 bis zum 28. November 1971 an. Am 4. Dezember 1967 übernahm er von Willi Rohner den Posten des Präsidenten des Ständerats und behielt dieses Amt bis zu seiner Ablösung durch Christian Clavadetscher am 2. Dezember 1968.[1] Er war zeitweise Präsident der Genossenschaft der Lokalzeitung Urner Wochenblatt und mit Anna Rüetschi verheiratet, Tochter des Kaufmanns und Notars Hermann Rüetschi.

Literatur

  • E. Wipfli-Gander: Familien-Chronik vom Stamme der Wipfli und kleine Ortsgeschichte von Erstfeld. 1980.

Einzelnachweise

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