Emilia Hoving
Dirigentin aus Finnland
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Emilia Hoving (* November 1994 in Helsinki) ist eine finnische Dirigentin.
Leben
Die Finnlandschwedin Hoving[1] begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierunterricht und lernte außerdem Klarinette und Violoncello. Sie studierte sie Musikpädagogik an der Sibelius-Akademie, bevor sie sich 2015 dem Dirigieren zuwandte. Sie studierte unter anderem bei Jorma Panula, Atso Almila, Sakari Oramo und Hannu Lintu an der Panula- und der Sibelius-Akademie.[2][3]
Hoving ist eine der Hauptfiguren des Dokumentarfilms Conductivity (finnischer Titel Orkesterin Edessä) über die Dirigierstudenten der Sibelius-Akademie.[4]
Während ihrer Zeit als Assistentin beim Finnish Radio Symphony Orchestra unter Chefdirigent Hannu Lintu erregte sie im Mai 2019 internationale Aufmerksamkeit, als sie live im Fernsehen einsprang und das Orchestre Philharmonique de Radio France in einem Konzert mit Werken von Anton Bruckner und Bernd Alois Zimmermann leitete.[3]
Seit Januar 2020 ist Hoving Assistenzdirigentin des Orchestre Philharmonique de Radio France unter dessen Chefdirigent Mikko Franck.[5][3]
Sie gastierte mehrfach bei fast allen finnischen Orchestern, darunter die Sinfonia Lahti, die Tapiola Sinfonietta und das Philharmonische Orchester Tampere. 2021 gab sie ihr Debüt mit dem Philharmonischen Orchester Helsinki und dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm. 21/22 debütierte sie unter anderem mit dem Orchestre national de Lille, mit dem Philharmonischen Orchester von Luxemburg, dem Isländischen Sinfonieorchester und dem Orchestre Symphonique de Québec.[3]
2023 dirigierte sie das Philharmonische Orchester Kiel beim 4. philharmonischen Konzert mit Musik aus Finnland (Werken von Kaija Saariaho, Magnus Lindberg, Einojuhani Rautavaara und Jean Sibelius).[3][6]
Preise und Auszeichnungen
- 2021: Critics’ Spurs-Preis des finnischen Kritikerverbandes[7]