Empagliflozin
chemische Verbindung
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Empagliflozin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der SGLT-2-Hemmer zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2, der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz[2] und chronischer Niereninsuffizienz. Er wurde von Boehringer Ingelheim entwickelt und gemeinsam mit Eli Lilly and Company auf den Markt gebracht.
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Empagliflozin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C23H27ClO7 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 450,91 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Wirkung
Der Wirkmechanismus von Empagliflozin entspricht dem der strukturell verwandten Wirkstoffe Dapagliflozin und Canagliflozin und leitet sich von Phlorizin (Phloretin) ab.[3] Empagliflozin hemmt selektiv den Natrium-Glucose-Cotransporter SGLT2 (IC50 = 3,1 nM), was zur Hemmung des Glucose-Rücktransports in proximalen Tubuli der Niere und zu einer Erniedrigung des Blutglucose-Spiegels führt, ohne die Insulin-Sekretion zu verstärken. Andere Natrium-Glucose-Cotransporter werden wesentlich schwächer gehemmt.[3]
Nutzenbewertung
Dem Wirkstoff wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss ein Zusatznutzen bei kardiovaskulärer Erkrankung bescheinigt.[4] Am 1. Februar 2024 beschloss der G-BA dagegen: „Für Erwachsene mit chronischer Niereninsuffizienz ist ein Zusatznutzen nicht belegt.“[5]
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hatte 2016 ebenfalls keinen Zusatznutzen gesehen.[6]
Handelsname
Jardiance (D, CH)