Engelbert Maaß

deutscher Orgelbauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Engelbert Maaß (* 5. Juli 1781 in Satzvey; † 14. November 1850 in Köln) war ein deutscher Orgelbauer.[1]

Leben

Maaß absolvierte seine Lehrzeit mutmaßlich in Köln bei Johann Georg Arnold (1738–1824). 1811 trat er, bereits 31. Jahre alt, als Gehilfe in Arnolds Werkstatt ein, der nach seiner Heirat mit der Witwe von Johann Nicolaus König (1729–1775) dessen Geschäft in der Breitestraße 4199 (später 124) übernommen hatte. Die Familie König stand in einer langen Orgelbauertradition und stammte ursprünglich aus Ingolstadt.[2]

Aus der Zeit nach 1811 sind bereits die ersten Arbeiten von Maaß bekannt. So bezog er in 1811 ein Jahresgehalt für die Stimmung der Orgel zu St. Severin in Köln. 1812 reparierte er die Orgel von St. Jakob. In einer Zeitungsanzeige anlässlich der Geschäftsübergabe an Franz Wilhelm Sonreck (1822–1900) vom September 1850 bedankt Maaß sich „[...] für das große und ehrenvolle Vertrauen, welches ihm seit seiner 40-jährigen Geschäftsführung so reichlich zugewendet worden [...]“ ist. Noch vor 1820 wurde Maaß offiziell Geschäftsnachfolger von Arnold und führte dessen 1788 begonnenen Umbauarbeiten an der Kölner Domorgel, die durch die politischen Ereignisse 1794 zum Erliegen gekommen waren, im Jahr 1820 zum Abschluss. Im Sommer 1826 verlegte er die Werkstatt nach Aposteln alte Mauer Nr. 18, in die heutige Getrudenstraße.

Werkliste

Weitere Informationen Jahr, Ort ...
JahrOrtGebäudeBildManualeRegisterBemerkungen
1811
Schließen

Literatur

  • Hermann Fischer, Theodor Wohnhaas: Die Orgelbauerfamilien König in Ingolstadt, Münstereifel und Köln. In: Roland Behrens und Christoph Grohmann (Hrsg.): Dulce melos Organorum, Festschrift Alfred Reichling zum 70. Geburtstag. Gesellschaft der Orgelfreunde, Mettlach 2005, S. 111–168.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI