Enter the Wu-Tang (36 Chambers)

Album von the Wu-Tang Clan From Wikipedia, the free encyclopedia

Enter the Wu-Tang (36 Chambers) ist das Debütalbum der Rap-Formation Wu-Tang Clan und wurde am 9. November 1993 von Loud Records und RCA Records veröffentlicht. Es wird als eines der einflussreichsten Alben der 1990er Jahre und besten Hip-Hop-Alben aller Zeiten bezeichnet.

Schnelle Fakten Studioalbum von Wu-Tang Clan, Veröffent-lichung ...
Enter the Wu-Tang (36 Chambers)
Studioalbum von Wu-Tang Clan

Veröffent-
lichung

9. November 1993

Label(s)

Loud Records
RCA Records

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Eastcoast-Hip-Hop · Hardcore-Rap

Titel (Anzahl)

12

Länge

58:23

Besetzung

Produktion

RZA

Studio(s)

Firehouse Studio, New York City

Chronologie
Enter the Wu-Tang (36 Chambers) Wu-Tang Forever
(1997)
Singleauskopplungen
14. Dezember 1993 Protect Ya Neck
25. Januar 1994 C.R.E.A.M. (Cash Rules Everything Around Me)
22. Februar 1994 Can It Be All So Simple
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Musikstil

Die Aufnahmen erfolgten 1992/93 in New York City, RZA produzierte und mischte die Beats. Die Produktion war sehr roh, was vor allem am schlechten Equipment gelegen hat. Die Beats sind daher minimalistisch, mit wenigen Effekten und sorgen für eine surreale Atmosphäre. Der Sound des Albums gilt gerade deswegen als wegweisend, da er Elemente des Undergrounds in den Mainstream-Hip-Hop brachte. Die zahlreichen Samples stammen aus der Soulmusik und diversen Martial-Arts-Filmen. Alle Tracks, bis auf Method Man und Clan in Da Front, sind Posse Cuts, das heißt jedes Bandmitglied trägt mehrere Zeilen vor und übergibt dann an den nächsten Interpreten.

Die Texte handeln unter anderem von Shaolin-Kampfkunst, Marihuana und Straßenkämpfen. Außerdem wird oft die Heimat der Clan-Mitglieder, die Insel Staten Island in New York, erwähnt.

Titelliste

Alle Songs wurden von den Mitgliedern des Wu-Tang Clan geschrieben.

  1. Bring Da Ruckus – 4:10
  2. Shame on a Nigga – 2:57
  3. Clan in da Front – 4:33
  4. Wu-Tang: 7th Chamber – 6:05
  5. Can It Be All So Simple – 6:53
  6. Da Mystery of Chessboxin’ – 4:48
  7. Wu-Tang Clan Ain’t Nuthing Ta F’ Wit – 3:36
  8. C.R.E.A.M. – 4:12
  9. Method Man – 5:50
  10. Protect Ya Neck – 4:52
  11. Tearz – 4:17
  12. Wu-Tang: 7th Chamber - Part II – 6:09

Bonustracks (Expanded Edition)

  1. Protect Ya Neck (Shao Lin Version) – 4:38
  2. Method Man (Home Grown Version) – 5:10
  3. C.R.E.A.M. (Cash Rules Everything Around Me) (A Cappella) – 2:38

Bedeutung

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
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Nachdem die Westküste mit dem G-Funk den Hip-Hop für eine lange Zeit dominierte, schaffte es der Wu-Tang Clan, den Eastcoast-Hip-Hop wieder populär zu machen und Hip-Hop dahin zurückzubringen, wo alles angefangen hatte – nach New York City. Enter the Wu-Tang (36 Chambers) ebnete den Weg für andere Rapper aus New York, wie Notorious B.I.G., Jay-Z und Nas. Das Album war außerdem der Startschuss für die erfolgreichen Solokarrieren von Method Man, GZA, Ol’ Dirty Bastard, Raekwon und Ghostface Killah.

Rolling Stone wählte das Album 2003 auf Platz 386, 2012 auf Platz 387 und 2020 auf Platz 27 der 500 besten Alben aller Zeiten.[6][7] Es belegt zudem Platz 29 der 100 besten Alben der 1990er Jahre sowie Platz 8 der 200 besten Hip-Hop-Alben.[8][9] C.R.E.A.M. erreichte Platz 107 der 500 besten Songs aller Zeiten.[10]

In der Aufstellung der 500 besten Alben aller Zeiten des New Musical Express rangiert Enter the Wu-Tang (36 Chambers) auf Platz 30.[11]

Pitchfork führt es auf Platz 36 der 100 besten Alben des Jahrzehnts.[12]

Das Magazin Spin wählte es auf Platz 22 der 90 besten Alben der 1990er Jahre und später auf Platz 2 der 300 besten Alben aus dem Zeitraum 1985 bis 2014.[13][14]

In der Auswahl der 200 besten Alben aller Zeiten von Uncut belegt es Platz 160.[15]

Time berücksichtigte C.R.E.A.M. bei der Zusammenstellung der 100 größten Songs.[16]

2022 wurde das Album in die National Recording Registry der Library of Congress aufgenommen.[17]

Enter the Wu-Tang (36 Chambers) gehört zu den 1001 Albums You Must Hear Before You Die.

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Schweiz (IFPI)[18]57 (1 Wo.)1
 Vereinigte Staaten (Billboard)[19]41 (43 Wo.)43
 Vereinigtes Königreich (OCC)[20]83 (3 Wo.)3
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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weitere Informationen Land/Region, Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe) ...
Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Australien (ARIA)[21] Platin70.000
 Italien (FIMI)[22] Gold25.000
 Kanada (MC)[23]  Platin300.000
 Neuseeland (RMNZ)[24] Platin15.000
 Vereinigte Staaten (RIAA)[25]  Platin4.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[26] Platin300.000
Insgesamt 1× Gold
10× Platin
4.710.000
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Sonstiges

Einzelnachweise

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