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Eparchie Breslau-Koszalin

Kirchenrechtlicher Bezirk From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Eparchie Breslau-Koszalin (lat.: Dioecesis Vratislaviensis-Coslinensis ritus bysantini ucraini) ist eine in Polen gelegene Eparchie der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche mit Sitz in Breslau.

Geschichte

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren die griechisch-katholischen Gemeinden Polens im Südosten des Landes (Eparchie Przemyśl und Apostolisches Exarchat Łemkowszczyzna) konzentriert. In der Aktion Weichsel wurden 1947 die meisten ethnischen Ukrainer und Lemken – und damit der Großteil der Griechisch-Katholiken Polens – aus ihrer Heimat in die neu zur Volksrepublik Polen gekommenen ehemaligen deutschen Ostgebiete zwangsumgesiedelt. Die griechisch-katholische Kirche wurde während der kommunistischen Herrschaft unterdrückt. Sie bestand jedoch im Untergrund weiter und konnte sich ab 1957 zumindest auf Gemeindeebene wieder betätigen. Seit dem Zerfall der Sowjetunion kamen zudem griechisch-katholische Ukrainer als Arbeitsmigranten, Studenten und Flüchtlinge in den Westen Polens, wo vor allem in den Großstädten neue Gemeinden entstanden.[1]

Die Eparchie Breslau-Danzig wurde am 24. Mai 1996 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Ecclesia catholica errichtet und der Erzeparchie Przemyśl-Warschau als Suffragandiözese unterstellt.[2] Sie umfasste die griechisch-katholischen Gemeinden westlich des Flusses Weichsel.

Am 25. November 2020 gab die Eparchie Breslau-Danzig die nordöstlichen Teile ihres Territoriums zur Errichtung der Eparchie Olsztyn-Danzig ab und wurde in Eparchie Breslau-Koszalin umbenannt.[3]

Ordinarien

Kathedrale St. Vinzenz und St. Jakobus in Breslau

Bischöfe der Eparchie Breslau-Danzig

Bischöfe der Eparchie Breslau-Koszalin

  • Włodzimierz Juszczak OSBM, seit 2020

Siehe auch

Commons: Eparchie Breslau-Koszalin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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