Erdmann Hummel (Journalist)
deutscher Journalist und TV-Reporter
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Erdmann Hummel (geb. 1963 in Berlin-Pankow als Erdmann Moeck) ist ein deutscher Journalist[1] und TV-Reporter.
Wirken
Als freier Dokumentarfilmer in Ost-Berlin realisierte Erdmann Moeck zahlreiche Filme, die vor allem die inoffizielle Kulturszene der DDR behandelten. 1983 ging er mit der zeitweise verbotenen Bluesrockband „Freygang“ auf Tour (16-mm-Film).[2] 1986 entstanden die Dokumentarfilme über die Transperson Charlotte von Mahlsdorf sowie über die Rammstein-Vorgänger-Band „feeling B“. Nebenher betrieb Erdmann Moeck eine illegale Kunstgalerie in der Knaackstraße 82, Berlin-Prenzlauer-Berg.
Im Januar 1988 wurde Erdmann Moeck nach kurzzeitiger Haft in Berlin-Rummelsburg aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen und siedelte nach Berlin-West um.
Nach der Heirat mit Elke Hummel nahm Erdmann Moeck ihren Nachnamen an und heißt seither Erdmann Hummel.
Seine journalistische Laufbahn begann Erdmann Hummel 1989 bei der Nachrichtenredaktion Sat.1-Blick, die durch Verkauf später in den Nachrichtensender N24[3] und durch weiteren Verkauf in Welt-TV überging.
Als TV-Reporter der Politikredaktion Welt-TV und Mitglied der Bundespressekonferenz berichtete Hummel seit 2010 über die politischen Entwicklungen in Deutschland und der Welt. Als Autor zahlreicher Reportagen für Pro7Sat.1, N24 und Welt-Fernsehen[4] reiste Erdmann Hummel durch Asien, Afrika und Australien.
Als Reporter der Parlamentsredaktion berichtet Hummel regelmäßig über Bundes- und Landtagswahlen sowie über Bundesparteitage der FDP[5] und CDU.[6]
Künstlerisches Wirken
Neben seiner journalistischen Arbeit ist Erdmann Hummel auch als bildender Künstler aktiv. Unter dem Namen „Oerdy“[7] stellt er regelmäßig in Deutschland und den USA seine Arbeiten aus. Seit 2024 wird er von der US-Galeristin Susan Fay Schauer in Easton, Maryland, the Zebra gallery[8] vertreten und stellt dort seine Malerei und Collagen aus.