Ergebnisse der Kommunalwahlen für den Kreistag Pinneberg
Wikimedia-Liste
From Wikipedia, the free encyclopedia
Bei den Kommunalwahlen im Kreis Pinneberg wird unter anderem der Kreistag des Kreises Pinneberg besetzt. Der Kreis entstand 1867. In den folgenden Tabellen und Diagrammen werden die Ergebnisse der Kommunalwahlen für den Kreistag Pinneberg seit dem Zweiten Weltkrieg aufgelistet.
Parteien und Wählergruppen
Bei den Wahlen traten verschiedene Parteien und Wählervereinigungen an:
Die Wahlvorschläge von 9 verschiedenen Parteien wurden am 24. März 2023 vom Kreiswahlausschuss zugelassen.
Der SSW trat nur im Wahlkreis 25 – Helgoland an. Die Humanisten traten nur im Wahlkreis 16-Pinneberg-Mitte an.
Die CDU konnte 6 Überhangmandate erringen. Dadurch erhielten die Grünen und die SPD jeweils 4, die FDP 2 und die AfD sowie Die Linke jeweils 1 Ausgleichsmandat. Damit erhöhte sich die Zahl der Kreistagsabgeordneten von 49 auf 67.
Die CDU errang 4 Überhangmandate. Dadurch erhielt die SPD 3 Ausgleichsmandate, die Grünen 2 sowie die FDP, die AfD, DIE LINKE und die kWGp jeweils 1 Ausgleichsmandat. Damit erhöhte sich die Zahl der Kreistagsabgeordneten von 49 auf 62.
Ein Abgeordneter der AfD trat 2019 aus der Fraktion aus und gehörte dem Kreistag weiterhin als fraktionsloser Abgeordneter an. Ein Abgeordneter der kWGp trat aus der Wählergemeinschaft aus. Daraufhin verlor diese ihren Fraktionsstatus.[1]
Eine Abgeordnete aus der FDP und eine Abgeordnete aus „Die Linke“ traten Ende 2020 aus ihren jeweiligen Fraktionen aus und bildeten gemeinsam die neue Fraktion „Bürgerliche Mitte – Kreis Pinneberg“.[2]
Ein fraktionsloser Abgeordneter trat der AfD-Fraktion bei, die sich daraufhin in Fraktion „Alternative für Deutschland/Kreiswählergemeinschaft Pinneberg“ umbenannte.[3]
Die Fraktion „Bürgerliche Mitte“ hat sich zum 31. Januar 2022 aufgelöst. Eine Abgeordnete hat sich der CDU-Fraktion angeschlossen, die andere gehörte seitdem dem Kreistag als fraktionslose Abgeordnete an.[4]
Die Zusammensetzung des Kreistages am Ende der Wahlperiode:
CDU: 23 Abgeordnete
SPD: 15 Abgeordnete
Bündnis 90/Die Grünen: 11 Abgeordnete
FDP: 4 Abgeordnete
AfD/KWGP: 4 Abgeordnete
Die Linke: 2 Abgeordnete
3 fraktionslose Abgeordnete
Die beiden fraktionslosen Abgeordneten von Die Linke und der Piratenpartei hatten sich vor der konstituierenden Kreistagssitzung am 19. Juni 2013 zu der Fraktion Die Linke & Piraten zusammengeschlossen.
Die CDU errang 4 Überhangmandate. Dadurch erhielt die SPD 2 Ausgleichsmandate und Bündnis 90/Die Grünen, die FDP und die kWGp jeweils 1 Ausgleichsmandat. Damit erhöhte sich die Zahl der Kreistagsabgeordneten von 49 auf 58.
Die CDU errang 3 Überhangmandate. Dadurch erhielten die SPD und Bündnis 90/Die Grünen jeweils 1 Ausgleichsmandat. Dadurch erhöhte sich die Abgeordnetenzahl von 49 auf 54 Kreistagsmitglieder.
Zwei Kreistagsabgeordnete der CDU-Fraktion verließen im Laufe des Jahres 2007 Partei und Fraktion und gründeten im Februar 2008 eine eigene Fraktion unter dem Namen KWGP=Kreis Wählergemeinschaft Pinneberg.
Das von der britischen Besatzungsmacht erlassene Wahlrecht bevorzugte die stärkste Partei klar. Der Wähler konnte bis zu drei Kandidaten in seinem Wahlkreis direkt wählen. Nach dem Wahlrecht wurden 60% der Abgeordneten in Wahlkreisen und 40% über die Kreislisten der Parteien gewählt, ohne dass Ausgleichsmandate vergeben wurden. Damit hatte das Wahlrecht eher den Charakter des Mehrheitswahlrechtes als des Verhältniswahlrechtes. So konnte die CDU durch ihre direkt gewonnenen Mandate auch mehr Abgeordnete in den Kreistag entsenden als die FDP, obwohl die Liberalen im Saldo mehr Stimmen erhalten hatten.