Erhard Schüttpelz

deutscher Rhetorik-, Literatur- und Medientheoretiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Erhard Schüttpelz (* 1961 in Haldern) ist ein deutscher Medien- und Literaturwissenschaftler sowie Rhetorikforscher.

Leben

Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik (1980–1987) in Hannover, Exeter, Bonn, Oxford und Köln (Staatsexamen in Bonn 1987) war er von 1999 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Medien und kulturelle Kommunikation“ der Universitäten Bonn, Köln und Aachen. Nach dem Promotionsstudium in Bonn, Oxford und Köln, Nebenfach Ethnologie (1985–1994), war er von 2003 bis 2005 wissenschaftlicher Koordinator der Forschungsstelle „Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären“ an der Universität Konstanz. Nach der Habilitation in Neuerer Deutscher Literatur und Allgemeiner Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz 2003 ist er seit 2005 Professor für Medientheorie an der Universität Siegen.

2025 erhielt er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung.[1]

Musiker

Anfang der 1980er Jahre war Erhard Schüttpelz unter dem Künstlernamen „Süsskind“ Mitglied des Musikprojekts Kosmonautentraum.[2][3]

Schriften (Auswahl)

Bücher

Herausgaben

Artikel und kürzere Texte

Literatur

  • Universalismus auf Umwegen. De- und Rezentrierungen mit und für Erhard Schüttpelz. Hrsg. von Marcus Hahn, Ulrich van Loyen, Ehler Voss, Martin Zillinger. In: boasblog: Universalism by Detours. 23. Februar 2021 (online).

Einzelnachweise

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