Erich Laaser

deutscher Radiomoderator und Sportreporter From Wikipedia, the free encyclopedia

Erich Laaser (* 27. Dezember 1951 in Herten) ist ein deutscher Sportkommentator für Hörfunk und TV.

Leben

Erich Laaser studierte zunächst Politologie in Münster und Marburg und schloss mit Diplom ab. Thema seiner Diplomarbeit war „Die Fußball-WM 1978 in Argentinien im Spiegel der Tagespresse“.[1] Er bekam 1977 beim Hessischen Rundfunk (HR) eine Praktikumsstelle, blieb bis 1983 freier Mitarbeiter und wurde schließlich fest angestellt. Er war Kommentator für Tennis, Tischtennis, Nordischen Skisport und Fußball. Beim Fußball kommentierte er das WM-Finale 1990 in Rom.

Zwischen 1987 und 1992 war Laaser Sportchef beim Hörfunk des HR, für den er auch von den Fußball-Weltmeisterschaften 1982 bis 1990 sowie den Olympischen Sommer- und Winterspielen 1984 bis 1992 berichtete. 1993 wechselte er vom HR zu Sat.1, wo er Leiter der Abteilung Sport-Extra wurde und in der Sendung ran – Sat.1 Bundesliga Spiele der Fußball-Bundesliga kommentierte, wie auch drei Endspiele des UEFA-Pokals (2007–2009).

Seit Beginn der Saison 2009/2010 kommentierte er Spiele der Europa League für Sat.1 und Kabel eins (seit 2011) sowie Spiele der Fußball-Bundesliga für LIGA total!. Außerdem kommentierte er für Sat.1 von 2007 bis 2011 Boxkämpfe, auch Tennisturniere der ATP, inkl. der Finalturniere in Frankfurt am Main.

Laaser war von 1999 bis 2021 Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), ab 2021 dessen Ehrenpräsident, sowie von 2001 bis 2005 Mitglied des Präsidiums der internationalen Sportjournalistenvereinigung AIPS.

Erich Laaser war berufenes Mitglied der Deutschen Akademie für Fußballkultur[2] und saß 2018 in der Jury zum Fußballspruch des Jahres beim Deutschen Fußball-Kulturpreis.[3]

Schriften

  • 1980 – Die Fußballweltmeisterschaft 1978 in der Tagespresse der Bundesrepublik Deutschland
  • 1981 – Die goldenen Siebziger Fußballjahre (mit Hubert Kleinert)

Einzelnachweise

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