Erich Reifschneider
deutscher Eiskunstläufer
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Erich Reifschneider (* 7. September 1957 in Bad Nauheim) ist ein ehemaliger deutscher Eiskunstläufer. Er dominierte die deutschen Meisterschaften in der ersten Hälfte der 1970er Jahre, als er zweimal Zweiter und dreimal Erster wurde. Nach seiner sportlichen Karriere studierte er Medizin und ließ sich seither als Arzt im hessischen Florstadt nordöstlich von Frankfurt nieder.
Reifschneider begann beim VfL Bad Nauheim mit dem Eiskunstlauf. Im Januar 1971 wurde er als 13-jähriger Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Er konnte diesen Platz im Jahr darauf bei den Meisterschaften im heimischen Bad Nauheim halten und wurde von 1973 bis 1975 dreimal hintereinander Deutscher Meister. Bei den Europameisterschaften 1973 und 1974 wurde er Zwölfter, 1975 13. Bei den Weltmeisterschaften 1973 und 1974 wurde er 15., bzw. 14. Seinen größten internationalen Erfolg erreichte er 1971 mit dem Gewinn der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf.
Die Honnefer Volkszeitung beschrieb Reifschneider nach seiner dritten Deutschen Meisterschaft 1975 als „zwar unbestrittener Meister, der aber international keine Chance hat“. Sie führte weiterhin aus, dass „nicht wenige Erich Reifschneider als Meister gerne abgelöst gesehen hätten. Denn der Nauheimer, den Bundestrainer Zeller ‚für kaum noch entwicklungsfähig‘ hält, blockiert Begabteren, international auf längere Sicht aussichtsreicheren Läufern wegen seiner Pflichtstärke und des Wohlwollens der Kampfrichter den Weg zum Titel und hemmt deren Entwicklung.“[1]
Nach den Wettbewerben eingangs des Jahres 1975 beendete er seine sportliche Laufbahn und studierte an der Justus-Liebig-Universität von Gießen Medizin.
Weblinks
- Lebenslauf von der offiziellen Website von Erich Reifschneider in der Version vom 22. Januar 2017 (via archive.org)
- Offizielle Website von Dr. Reifschneider (unzugänglich gehalten)