Erik Wudtke
deutscher Handballspieler und -trainer
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Erik Wudtke (* 17. Juli 1972 in Aachen[1]) ist ein deutscher Handballtrainer und ein ehemaliger Handballspieler.
Erik Wudtke (2023) | |
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 17. Juli 1972 |
| Geburtsort | Aachen, Deutschland |
| Staatsbürgerschaft | |
| Körpergröße | 1,96 m |
| Spielposition | Rückraum Mitte |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Karriere beendet |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| – | |
| – | |
| –2001 | |
| 2001–2005 | |
| 2005–2006 | |
| 2006–? | |
| Stationen als Trainer | |
| von – bis | Station |
| 2000–2001 | |
| – | |
| 2005–2006 | |
| 2006–2012 | |
| –2013 | |
| 2013–2015 | |
| 2015–2017 | |
| 2015–2017 | |
| 2018–2022 | |
| 2020– | |
| 2024– | |
| Stand: 17. August 2026 | |
Karriere
Wudtke spielte anfangs in der deutschen Regionalliga beim TV Weiden,[2] bevor er sich dem französischen Erstligisten US Dunkerque anschloss. Der auf der Position Rückraum Mitte aktive Spieler wechselte daraufhin zum belgischen Verein HC Eynatten.[3][4] Mit Eynatten gewann er 2000 sowie 2001 die belgische Meisterschaft.[5]
Zusätzlich trainierte er von 2000 bis Sommer 2001 die Herrenmannschaft sowie die A-Jugend des BTB Aachen. Unter seiner Leitung errang die Herrenmannschaft die Meisterschaft in der Landesliga, gewann den A-Pokal des HK Aachen und zog erstmals in die 1. DHB-Pokal-Hauptrunde ein.[6]
Im Sommer 2001 schloss er sich dem Zweitligisten MT Melsungen an.[7] Nachdem Wudtke 2005 mit Melsungen in die Bundesliga aufstiegen war, wechselte er zum Regionalligisten Ibbenbürener Spvg.[8] In Ibbenbüren agierte Wudtke als Spielertrainer und wechselte im Januar 2006 zur SG Hamburg-Nord, bei dem er ebenfalls als Spielertrainer tätig war.[5] Hier musste er aufgrund einer Schulterverletzung seine Karriere beenden.[3] Die SG Hamburg-Nord trainierte er bis Februar 2012.[9]
Erik Wudtke war neben seiner Tätigkeit als Vereinstrainer in der Nachwuchsförderung beim Handball-Verband Mittelrhein und beim Hamburger Handball-Verband engagiert. Vom August 2012 bis Juli 2013 war er zusätzlich beim Hamburger Handball-Verband als Landestrainer angestellt.[3]
Anschließend übernahm er das Traineramt beim Drittligisten TuS Ferndorf.[4] Unter seiner Leitung stieg der TuS Ferndorf in der Saison 2014/15 in die 2. Bundesliga auf. Anschließend wechselte Wudtke zum TSV Bayer Dormagen, bei dem er als Jugendkoordinator sowie als Trainer der C-Jugend tätig war.[10] Im März 2016 übernahm er das Amt des Sportlichen Leiters beim TSV Bayer Dormagen.[11]
Ab Dezember 2015 war er zusätzlich neben Markus Baur als Co-Trainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft tätig[12] und begleitete das Team der Jahrgänge 1998/1999 zur Silbermedaille bei der U20-Europameisterschaft 2016. Im Februar 2017 wurde Wudtke zum Nationaltrainer der deutschen Junioren-Nationalmannschaft befördert,[13] woraufhin er seine Tätigkeit beim TSV Bayer Dormagen beendete.[14]
Ab dem Januar 2018 war er für die deutsche Jugend-Nationalmannschaft verantwortlich.[15] Unter seiner Leitung gewann die Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 2002/2003 die Silbermedaille bei der U-19-Weltmeisterschaft 2019.[16] Wudtke vertrat bei der Europameisterschaft 2020 Alexander Haase, der krankheitsbedingt sein Co-Traineramt der A-Nationalmannschaft nicht ausüben konnte.[17] Anschließend behielt er dieses Amt bei und betreute somit die A-Nationalmannschaft auch beim Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.[18] Im Jahr 2022 gab er seinen Trainerposten der deutschen Jugendnationalmannschaft vorübergehend ab,[19] nachdem er mit den Jahrgängen 2004/2005 die Bronzemedaille bei der U18-Europameisterschaft gewann. Wudtke kehrte ab September 2024 wieder als Cheftrainer der U18/19-Nationalmannschaft zurück – erneut parallel zu seinem Co-Traineramt der A-Nationalmannschaft.[20] Unter seiner Leitung gewann die Jugendnationalmannschaft die Goldmedaille bei der U-19-Weltmeisterschaft 2025 sowie die Goldmedaille bei der U-18-Europameisterschaft 2026.[21][22]
Weblinks
- Erik Wudtke in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)