Erika Rokyta
polnisch-österreichische Sängerin (Sopran)
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Erika Rokyta (* 14. Juli 1899 in Kraków; † 14. Mai 1985 in Wien) war eine polnisch-österreichische Sängerin (Sopran).
Erika Rokyta stammt aus einer namhaften Sängerfamilie, zu der im 19. Jahrhundert auch Fedor und Rosa von Milde zählten. Ihre Jugend verbrachte sie bereits in Wien. Zunächst absolvierte sie ein Klavier- und Gesangsstudium, das sie 1919 mit einem staatlichen Diplom als Musiklehrerin abschloss. Anschließend nahm sie Unterricht bei Hermine Singer-Burian.[1]
Danach war sie bis 1955 aktiv, vornehmlich im Konzertfach. Von 1933 an wirkte sie auch bei den Salzburger Festspielen.[2]
Rokyta trat mit Dirigenten wie u. a. Bruno Walter, Hans Knappertsbusch, Richard Strauss und Oswald Kabasta auf. Gastspiele gab sie u. a. in Graz und in Deutschland, Frankreich, Skandinavien und der Schweiz.[1]
Ihr Repertoire umfasste primär die Oratorien von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Mahler,[1] aber auch Das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt.
Von 1948 bis 1952 unterrichtete sie am Konservatorium Saarbrücken, von 1959 bis 1964 dann am Wiener Konservatorium.[2]