Eriko Tamura
japanische Sängerin und Schauspielerin
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Eriko Tamura (japanisch 田村 英里子, Tamura Eriko; * 16. Januar[1] 1973[1][2] in der Präfektur Ibaraki[1][3]) ist eine japanische Schauspielerin und Sängerin. Sie erlangte in Japan als Pop-Idol[2] Berühmtheit und wurde international durch ihre Rollen in den US-Serien Heroes und Reaper bekannt.

Leben und Karriere
Eriko Tamura verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Düsseldorf[3], Deutschland, wo sie sechs Jahre lang lebte und fließend Deutsch lernte. Nach ihrer Rückkehr nach Japan startete sie 1989[3] eine beispiellose Karriere als J-Pop-Idol[2]. Ihre Popularität war so groß, dass sie die Vorlage für die Anime-Serie Idol Densetsu Eriko[3] lieferte, in der sie auch die Titelsongs[2] beisteuerte.
In den 1990er Jahren etablierte sie sich als Schauspielerin in Japan und war in zahlreichen TV-Dramen und Filmen zu sehen, darunter das renommierte Taiga Drama Hideyoshi[3] (1996). Um ihre internationale Karriere voranzutreiben, zog sie später nach Los Angeles. Der Durchbruch in Hollywood gelang ihr 2007 als Yaeko[3] in der zweiten Staffel der Erfolgsserie Heroes[3]. Es folgten Rollen in Dragonball Evolution[3] (als Mai[3]) und der Mystery-Serie Reaper.
Im Jahr 2007 reichte Tamura eine Klage gegen IMDb ein[4], weil die Plattform ihr Geburtsdatum[4] und ihren vollständigen Namen[4] ohne ihre Zustimmung veröffentlicht hatte. Die Beschwerde wurde außergerichtlich beigelegt[4]. Das Geburtsdatum ist (Stand: Februar 2026)[1] weiterhin ersichtlich.
2009 wurde in Japan beim Verlag Bungeishunjū ihre erste Autobiografie, Hollywood Dream[3] (ハリウッド ドリーム, Hariuddo Dorīmu), veröffentlicht.
Filmografie (Auswahl)
- 1989: Idol Densetsu Eriko (Gesang & Vorlage)
- 1989: Hana no furu gogo
- 1991: Nurse’s Station
- 1992: Momotarô Zamurai (Fernsehfilm)
- 1993: Watashi ga aishita Ultraseven (Fernsehfilm)
- 1993: Jonny no natsu
- 1994: Don o totta otoko
- 1995: Onimaro zanshinken (Fernsehfilm)
- 1995: Non no kekkon
- 1996: Hideyoshi
- 1996: Yakai no hate
- 1996: Ninja gaeshi mizuno shiro (Fernsehfilm)
- 1996: Kagerô II
- 1996: Ichi, ni no sanshiro
- 1997: Kumo no ueno aoi sora
- 1997: Mizu no toride (Fernsehfilm)
- 1998: Kurenai (Fernsehserie, 11 Folgen)
- 1998: Watashi no nakano dareka
- 1999: Yakusoku (Fernsehfilm)
- 1999: Aoi tori shokogun
- 2000: Inochi no umi
- 2000: Jiko (Fernsehfilm)
- 2000: Jikô
- 2001: Watashi wo ryokan ni tsuretette (Fernsehserie, 12 Folgen)
- 2006: Surf School
- 2006: Dakara watashi wo suwarasete
- 2007: Heroes (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 2007: Nuclear Hurricane (Fernsehfilm)
- 2009: Reaper (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 2009: Dragonball Evolution
Diskografie (Auswahl)
Weblinks
- Eriko Tamura bei IMDb
- Eriko Tamura in der Deutschen Synchronkartei
- Eriko Tamura bei Discogs