Erinnerungen eines Waldes
Film von Katharina Rabl (2026)
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Erinnerungen eines Waldes ist ein österreichisch-deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Julia Windischbauer, Johanna Orsini und Lukas Walcher. Regie führte Katharina Rabl, die gemeinsam mit Karla Cristóbal das Drehbuch schrieb.[2][3]
| Film | |
| Titel | Erinnerungen eines Waldes |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 91[1] Minuten |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Katharina Rabl |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Musik | Peter Kutin |
| Kamera | Jacob Kohl |
| Schnitt | Ulrike Tortora |
| Besetzung | |
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Handlung
Die 30-jährige Frieda steht kurz vor Beendigung ihres Doktoratsstudiums. Bis zum Ende des Sommers soll sie ihre Dissertation fertigstellen, um danach eine Anstellung an der Universität Wien zu erhalten. Nach dem Tod ihrer Großmutter muss sie allerdings in ihr Heimatdorf im ländlichen Niederösterreich zurückkehren, wo alte Konflikte mit ihrer Mutter wieder aufbrechen.
Frieda erbt den Fichtenwald ihrer Oma und wird mit der finanziellen Notlage ihrer Familie konfrontiert. Sie muss sich entscheiden, ob sie Verantwortung für den verschuldeten Familienhof übernehmen oder die geplante Karriere an der Universität weiterverfolgen soll.[1][2][3]
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 2. bis zum 30. Juli 2025 im niederösterreichischen Waldviertel statt.[3] Drehorte waren unter anderem Wienings, Scheideldorf, der Bahnhof in Horn, Irnfritz, Weinpolz, Göpfritz und Schönfeld.[4][5]
Der Film wurde von der österreichischen Mischief Films und der deutschen Leykauf Film produziert, als Produzenten fungierten Ralph Wieser und Nicole Leykauf, ausführende Produzenten waren Christina Schmid und Natalie Seraphim.[3] Den Verleih übernahm in Österreich die Polyfilm. Unterstützt wurde die Produktion vom FilmFernsehFonds Bayern, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, der Kulturförderung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien.[3][6]
Die Kamera führte Jacob Kohl, die Musik stammt von Peter Kutin, die Montage verantwortete Ulrike Tortora und das Casting Lisa Olah, Carlotta Wachotsch und Katharina Rabl. Das Szenenbild gestalteten Lena Kalt und Linda Hofmann, das Kostümbild Fabia Röhrig und Miriam Waldenspuhl, den Ton Lorenz Kainz und Malin Peters und die Maske Julia Giannaris und Simone Kaiser.[1][2][3] Der Film ist das Langspielfilmdebüt von Regisseurin Katharina Rabl.[2]
Veröffentlichung
Premiere war am 28. Juni 2026 am Filmfest München 2026 in der Reihe Neues Deutsches Kino.[2][3]
Auszeichnungen und Nominierungen
Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026
- Nominierung in der Kategorie Regie (Katharina Rabl)[7]
- Nominierung in der Kategorie Produzentische Leistung (Ralph Wieser und Nicole Leykauf)
- Nominierung in der Kategorie Drehbuch (Katharina Rabl und Karla Cristóbal)
- Nominierung in der Kategorie Schauspielerische Leistung (Lukas Walcher)
Rezeption
Peter Gutting vergab auf film-rezensionen.de sieben von zehn Punkten. Regisseurin Katharina Rabl konfrontiere die Doktorandin dokumentarisch genau mit weiblichen Rollenmustern, vor denen sie eigentlich geflohen war. Der stille, stimmungsvolle Film besteche durch sorgfältig ausgewählte Details und verlange genaues Hinsehen.[8]
Weblinks
- Erinnerungen eines Waldes bei IMDb
- Erinnerungen eines Waldes in The Movie Database (englisch)
- Erinnerungen eines Waldes auf polyfilm.at
- Erinnerungen eines Waldes auf mischief-films.com