Erinnerungen eines Waldes

Film von Katharina Rabl (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Erinnerungen eines Waldes ist ein österreichisch-deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Julia Windischbauer, Johanna Orsini und Lukas Walcher. Regie führte Katharina Rabl, die gemeinsam mit Karla Cristóbal das Drehbuch schrieb.[2][3]

TitelErinnerungen eines Waldes
ProduktionslandÖsterreich, Deutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Erinnerungen eines Waldes
Produktionsland Österreich, Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 91[1] Minuten
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Katharina Rabl
Drehbuch
  • Katharina Rabl
  • Karla Cristóbal
Produktion
Musik Peter Kutin
Kamera Jacob Kohl
Schnitt Ulrike Tortora
Besetzung
Schließen

Handlung

Die 30-jährige Frieda steht kurz vor Beendigung ihres Doktoratsstudiums. Bis zum Ende des Sommers soll sie ihre Dissertation fertigstellen, um danach eine Anstellung an der Universität Wien zu erhalten. Nach dem Tod ihrer Großmutter muss sie allerdings in ihr Heimatdorf im ländlichen Niederösterreich zurückkehren, wo alte Konflikte mit ihrer Mutter wieder aufbrechen.

Frieda erbt den Fichtenwald ihrer Oma und wird mit der finanziellen Notlage ihrer Familie konfrontiert. Sie muss sich entscheiden, ob sie Verantwortung für den verschuldeten Familienhof übernehmen oder die geplante Karriere an der Universität weiterverfolgen soll.[1][2][3]

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 2. bis zum 30. Juli 2025 im niederösterreichischen Waldviertel statt.[3] Drehorte waren unter anderem Wienings, Scheideldorf, der Bahnhof in Horn, Irnfritz, Weinpolz, Göpfritz und Schönfeld.[4][5]

Der Film wurde von der österreichischen Mischief Films und der deutschen Leykauf Film produziert, als Produzenten fungierten Ralph Wieser und Nicole Leykauf, ausführende Produzenten waren Christina Schmid und Natalie Seraphim.[3] Den Verleih übernahm in Österreich die Polyfilm. Unterstützt wurde die Produktion vom FilmFernsehFonds Bayern, dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, der Kulturförderung des Landes Niederösterreich und der Stadt Wien.[3][6]

Die Kamera führte Jacob Kohl, die Musik stammt von Peter Kutin, die Montage verantwortete Ulrike Tortora und das Casting Lisa Olah, Carlotta Wachotsch und Katharina Rabl. Das Szenenbild gestalteten Lena Kalt und Linda Hofmann, das Kostümbild Fabia Röhrig und Miriam Waldenspuhl, den Ton Lorenz Kainz und Malin Peters und die Maske Julia Giannaris und Simone Kaiser.[1][2][3] Der Film ist das Langspielfilmdebüt von Regisseurin Katharina Rabl.[2]

Veröffentlichung

Premiere war am 28. Juni 2026 am Filmfest München 2026 in der Reihe Neues Deutsches Kino.[2][3]

Auszeichnungen und Nominierungen

Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026

  • Nominierung in der Kategorie Regie (Katharina Rabl)[7]
  • Nominierung in der Kategorie Produzentische Leistung (Ralph Wieser und Nicole Leykauf)
  • Nominierung in der Kategorie Drehbuch (Katharina Rabl und Karla Cristóbal)
  • Nominierung in der Kategorie Schauspielerische Leistung (Lukas Walcher)

Rezeption

Peter Gutting vergab auf film-rezensionen.de sieben von zehn Punkten. Regisseurin Katharina Rabl konfrontiere die Doktorandin dokumentarisch genau mit weiblichen Rollenmustern, vor denen sie eigentlich geflohen war. Der stille, stimmungsvolle Film besteche durch sorgfältig ausgewählte Details und verlange genaues Hinsehen.[8]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI