Ermreus
Ortsteil von Kunreuth
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Ermreus ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kunreuth im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Ermreus hat eine Fläche von 2,507 km². Sie ist in 406 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6175,89 m² haben.[1][4]
Ermreus Gemeinde Kunreuth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 40′ N, 11° 8′ O |
| Höhe: | 332 m ü. NHN |
| Fläche: | 2,51 km²[1] |
| Einwohner: | 132 (25. Mai 1987)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 |
| Postleitzahl: | 91358 |
| Vorwahl: | 09199 |
Der Kunreuther Gemeindeteil Ermreus | |
Geografie
Geschichte
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts unterstand Ermreus der Hochgerichtsbarkeit des zum Hochstift Bamberg gehörenden Centamtes Forchheim. Die grundherrschaftlichen Besitzverhältnisse im Ort verteilten sich auf mehrere Vogteiherren, darunter das ebenfalls bambergische Amt Neunkirchen sowie mehrere Adelsfamilien. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das bambergische Oberamt Forchheim aus, was allerdings von der Gemeinde nicht anerkannt wurde.[7] Das Hochstift Bamberg wurde infolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1802/03 säkularisiert und unter Bruch der Reichsverfassung vom Kurfürstentum Pfalz-Baiern annektiert. Dadurch wurde Ermreus ein Bestandteil der während der „napoleonischen Flurbereinigung“ in Besitz genommenen neubayerischen Gebiete.
Durch die Verwaltungsreformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern wurde Ermreus mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 ein Bestandteil der Ruralgemeinde Gaiganz.[8] Im Jahr 1843 wurde Ermreus eine Ruralgemeinde, die im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1971 in die Gemeinde Kunreuth eingegliedert wurde.[9]
Verkehr
Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird von einer Gemeindeverbindungsstraße hergestellt, die im südöstlichen Ortsbereich Kunreuths von der Staatsstraße St 2236 abzweigt und nach Durchlaufen des Ortes in den etwa einen Kilometer westsüdwestlich gelegenen Nachbarort Gaiganz weiterführt, wo sie in die Staatsstraße St 2242 einmündet.
Literatur
- Ingomar Bog: Forchheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 5). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1955, DNB 450540367 (Digitalisat).
Weblinks
- Ermreus im BayernAtlas, abgerufen am 21. Mai 2019
- Ermreus (damals noch als „Eremreis“ bezeichnet) auf historischer Karte, abgerufen am 21. Mai 2019
