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Ernst Brückner (Verbandsfunktionär)

deutscher Jurist und Zigaretten-Lobbyist From Wikipedia, the free encyclopedia

Ernst Brückner (* 1939) ist ein deutscher Jurist und langjähriger Lobbyist der Tabakindustrie in Deutschland. Er war von 1971 bis 2004 für den inzwischen aufgelösten Verband der Cigarettenindustrie in Hamburg, Bonn und Berlin tätig.

Leben

Sein gleichnamiger Vater Ernst Brückner amtierte von 1964 bis 1967 als Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Ernst Brückner jun. studierte Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Seit 1959 gehört er, wie bereits sein Vater, der Turnerschaft Schaumburgia Marburg, einer schlagenden Korporation des CC an.[1][2]

1971 wurde Brückner Geschäftsführer des Verbands der Cigarettenindustrie (VdC), damals noch mit Sitz in Hamburg. 1996 wurde er Hauptgeschäftsführer des Verbands. 1990 zog Brückner mit dem VdC nach Bonn um, 2001 dann nach Berlin. Er führte den Verband bis 2004,[3] dann wurde er von Wolfgang Hainer als Hauptgeschäftsführer abgelöst.

Unter der Führung von Brückner konnte der VdC die politische Debatte um Passivrauchen und den Nichtraucherschutz neutralisieren und entsprechende Nichtraucherschutzgesetze lange erfolgreich zurückhalten.[2][3]

Einzelnachweise

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