Ernst Lewicki

deutscher Maschinenbauingenieur und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Ernst Anton Wilhelm Lewicki (* 4. März 1863 in Olten, Schweiz; † 28. Oktober 1937 in Dresden[1]) war ein Bauingenieur, Musikwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Ernst Lewicki („Lewitzki“ gesprochen) war der Sohn von Leonidas Lewicki (1840–1907), der ab 1874 den Lehrstuhl für Maschinenbaukunde und Entwerfen der Technischen Hochschule Dresden innehatte.[2] Nach dem Abitur am Kreuzgymnasium in Dresden 1882, Maschinenbaustudium und Promotion zum Dr. phil.[2] war er von 1906 bis 1931 außerordentlicher Professor für Maschinenbau/Konstruktion von Dampfkesseln, Wasserkraftmaschinen und Dampfturbinen an der Technischen Hochschule Dresden. Daneben verfasste er musikwissenschaftliche Aufsätze über Mozart und war Mitbegründer des Mozart-Vereins zu Dresden.

1893 heiratete er die Tochter des Geheimen Hofrats Wilhelm Fränckel. Aus der gemeinsamen Ehe ging der Bauingenieur und Hochschullehrer Ernst Wolfgang Lewicki (1894–1973)  hervor.

Schriften (Auswahl)

  • Das Laboratorium für Kraftmaschinen an der Kgl. Sächs. Technischen Hochschule Dresden. In: Zeitschrift des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover. 1898, S. 537 ff.
  • Die Bedeutung des zeichnerischen Ausdrucks im geistigen Verkehr der Menschen. In: 700-Jahr-Feier der Kreuzschule zu Dresden. Festschrift zur Jubelfeier der Kreuzschule. Dresden 1926, S. 206–220.

Literatur

Einzelnachweise

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