Ernst Stoffers
deutscher Architekt
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Leben

Stoffers begann seine Ausbildung an der Baugewerkschule Eckernförde und an der Kunstgewerbeschule Berlin. Er war danach zunächst Gasthörer an der TH Charlottenburg und studierte anschließend Architektur in Hannover.[1] Nachdem er kurz im preußischen Staatsdienst und beim Universitätsbauamt in Kiel tätig gewesen war, arbeitete er ab 1902 als freischaffender Architekt in Kiel.[2] Stoffers war Mitglied des Bund Deutscher Architekten.[3] Sein Bruder war der Architekt Hans Stoffers (1881–1960), mit dem er in den 1910er Jahren in Schwerin an einigen Objekten gemeinsam tätig war.
Bauten (Auswahl)

- 1908–10 Warenhaus Karstadt, Kiel (1943 zerstört)[4]
- 1911: Wohnhaus Weinbergstraße 6 in Schwerin[5]
- 1924: Sommerhaus auf Rügen[6]
- 1924–25 Eckmann-Speicher, Kiel[7]
- 1925: Lotseneigenheim, Holtenau[6]
- 1925: Haus Rosenblum, Kiel[7]
- 1925–26: Sartori & Berger-Speicher, Kiel[3]
- 1927: Verwaltungsbau für die Mecklenburgische Ritterschaftliche Brandkasse, Rostock[8]
- 1928: Geschäftshaus, Kiel, Holstenstraße 34–36.[9]
- 1936–37: Geschäftshaus Meislahn, Kiel
- 1951: Louisenheim, Kiel
- 1962–1966: Angerbauten der Christian-Albrechts-Universität, zusammen mit dem Kieler Architekten Otto Schnittger (* 1905 Kiel; † 1983)[10]
Literatur
- Stoffers, Ernst. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 32: Stephens–Theodotos. E. A. Seemann, Leipzig 1938, S. 99 (biblos.pk.edu.pl).
- Ernst Stoffers, Kiel, 80 Jahre alt. In: Der Architekt. ISSN 0003-875X, 1956, S. 426.
- Gerhard Steiniger: Die Stoffers – eine Schweriner Architektenfamilie. Ernst Stoffers und die Kaufhäuser. In: Deutsches Architektenblatt. Ausgabe Ost, Heft 2, 1994, ISSN 0946-9370, S. 85.
Weblinks
Commons: Ernst Stoffers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Werke von und über Ernst Stoffers in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Ernst Stoffers im Kiel-Wiki
