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Ernst Trommsdorff

deutscher Chemiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Ernst Hugo Christoph Trommsdorff (* 30. April 1905 in Berlin-Charlottenburg; † 27. September 1996 in Essen)[1] war ein deutscher Chemiker, der vor allem als Namensgeber des Trommsdorff-Effektes bekannt ist.

Leben

Er studierte an der TH Hannover und der Universität Freiburg Chemie und promovierte 1932 über Polyacrylsäure als ein Modell des Eiweißes[2] bei dem späteren Nobelpreisträger Hermann Staudinger. 1933 musste er aufgrund der Rassengesetze die Universität verlassen und trat er als Chemiker in die Firma Röhm & Haas AG ein. 1939 wurde er dort Forschungsleiter, 1954 stellvertretender und 1959 ordentlicher Geschäftsführer der Firma.

Zu seinen Arbeitsgebieten gehörten die Suspensions-, Emulsions- und Blockpolymerisation, speziell der Acrylsäure und deren Ester (Plexiglas[3]).

Werke

  • Ernst Trommsdorff: Dr. Otto Röhm, Chemiker und Unternehmer. Econ, Düsseldorf 1976, ISBN 3-430-19130-0.

Literatur

  • August Ludwig Degener, Walter Habel: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. Band 16. Arani, Berlin, 1970, ISBN 3-7605-2007-3, S. 1341.

Einzelnachweise

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