Erstsemester

Bezeichnung für Studienanfänger im deutschsprachigen Raum From Wikipedia, the free encyclopedia

Erstsemester (auch Erstsemestrige, Erstsemestler (Niederhessen), Erstis[1] oder gelegentlich Ersties, Ersi/Ersis[2] (Hannover), Quietschies (vereinzelt in Süddeutschland)) sind Studenten, die in ihrem Studiengang im ersten (Fach-)Semester eingeschrieben sind.

Ersti-Treffen in Berlin

Einführungsprogramme

Erstsemester kommen häufig nach dem Abitur bzw. der Matura in eine für sie neue Stadt an die Universität oder Fachhochschule. An vielen Hochschulen werden daher spezielle Einführungsprogramme für Erstsemester angeboten. Bei diesen Einführungsprogrammen (mancherorten auch „O-Phase“ bzw. „Orientierungsphase“, „O-Woche“ bzw. „Orientierungswoche“ oder „Orientierungseinheiten“ oder „Start-Up-Tage“ genannt) kann es sich um Spieleabende, Partys, Stadtrallyes, spezielle Vorlesungen oder auch Tutorenprogramme handeln. Diese Veranstaltungen sollen den Erstsemestern den Einstieg in das Studium erleichtern und ihnen die Möglichkeit bieten, sich schneller in der neuen Umgebung einzuleben. Sie werden zumeist von den entsprechenden Fachschaften oder Fakultäten, aber auch von werbenden Studentenverbindungen, organisiert, die häufig auch die Beratung von Schülern und Studieninteressierten vornehmen und ihnen Informationsmaterial bieten.

Statistik

Im Wintersemester 2010/2011 waren 440.000 Studenten neu an den Hochschulen eingeschrieben,[3] 2013/2014 wurden 506.600 Erstsemester registriert,[4] im Wintersemester 2014/2015 waren es 498.900 Neustudenten.[5]

Siehe auch

Wiktionary: Erstsemester – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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