Erwin Hohenwarter

österreichischer Fußballspieler und -trainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Erwin Hohenwarter (* 1. Dezember 1947 in Maria Lankowitz; † 5. Dezember 2019 ebenda) war ein österreichischer Fußballspieler und -trainer. Er spielte zunächst als Stürmer und wurde später als Libero eingesetzt. Bekannt wurde er vor allem als langjähriger Spieler und Kapitän des Grazer AK, mit dem er 1981 den ÖFB-Cup gewann.[1][2]

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Erwin Hohenwarter
Personalia
Geburtstag 1. Dezember 1947
Geburtsort Maria Lankowitz, Österreich
Sterbedatum 5. Dezember 2019
Sterbeort Maria Lankowitz, Österreich
Größe 180 cm
Position Stürmer, Libero
Junioren
Jahre Station
0000–1965 SV Maria Lankowitz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1965–1968 Grazer AK 58 (21)
1968–1970 FC Wacker Innsbruck 33 0(5)
1970–1972 VfR Heilbronn 66 (17)
1972–1973 TSV 1860 München 30 0(6)
1973–1976 1. FSV Mainz 05 103 (32)
1976–1977 SV Röchling Völklingen 38 (10)
1977–1983 Grazer AK 205 0(8)
1983–1984 Deutschlandsberger SC
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Österreich U23 5 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1983–1984 Deutschlandsberger SC (Spielertrainer)
1985–1986 Grazer AK (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Verein

Hohenwarter begann mit dem Fußball in seinem Heimatort Maria Lankowitz. 1965 wechselte er zum Grazer AK und wurde dort rasch Stammspieler.[1] In seiner ersten GAK-Zeit kam er auf 59 Spiele und 23 Tore.[3] Im Herbst 1968 erzielte er bei einer 2:3-Niederlage des GAK am Innsbrucker Tivoli beide Grazer Tore; kurz darauf verpflichtete ihn Wacker Innsbruck.[1] Für die Innsbrucker kam er bis 1970 auf 33 Spiele und sechs Tore.[3]

Im Sommer 1970 wechselte Hohenwarter nach Deutschland zum VfR Heilbronn. Dort absolvierte er in der damals zweitklassigen Regionalliga 66 Spiele und erzielte 17 Tore. Nach zwei Jahren in Heilbronn spielte er in der Saison 1972/73 für den TSV 1860 München, für den er 30 Regionalligaspiele mit sechs Toren bestritt.[3] 1973 schloss er sich dem 1. FSV Mainz 05 an. Für Mainz kam Hohenwarter zunächst in der Regionalliga Südwest und nach Einführung der 2. Fußball-Bundesliga in deren Südstaffel zum Einsatz. In drei Spielzeiten bestritt er für den Verein 30 Regionalligaspiele mit acht Toren sowie 73 Zweitligaspiele mit 24 Toren.[3] Mit Mainz gewann er 1974 den Südwestpokal.[3]

1976 wechselte Hohenwarter zum SV Röchling Völklingen, für den er in der Saison 1976/77 in der 2. Bundesliga 38 Ligaspiele absolvierte und zehn Tore erzielte.[3] Insgesamt kam er in Deutschland auf 111 Spiele und 34 Tore in der 2. Bundesliga.[1][3]

1977 kehrte Hohenwarter zum Grazer AK zurück. Inzwischen war aus dem früheren Angreifer ein defensiver Spieler geworden, der meist als Libero auflief.[1] In seiner zweiten GAK-Phase bestritt er bis 1983 205 Spiele in österreichischen Bewerben und erzielte acht Tore.[3] Nach Angaben des Vereins galt er als Kapitän, Abwehrchef und Führungsspieler der Mannschaft.[1] In der Saison 1980/81 führte er den GAK als Kapitän zum Gewinn des ÖFB-Cups. In der zweiten Runde gegen Titelverteidiger Austria Wien erzielte Hohenwarter beim 2:1-Sieg den Ausgleich, im Finale gegen Austria Salzburg stand er in beiden Endspielen auf dem Platz.[2] Der Pokalsieg war der erste nationale Titel eines steirischen Profivereins.[4]

Nationalmannschaft

Hohenwarter bestritt fünf Spiele für die österreichische U23-Auswahl.[3] Zu Einsätzen in der A-Nationalmannschaft kam er nicht.

Trainer

Nach dem Ende seiner Profikarriere wurde Hohenwarter 1983 Spielertrainer beim Deutschlandsberger SC. In jener Saison führte er den Verein bis ins Viertelfinale des ÖFB-Cups.[4] Später arbeitete er unter anderem als Co-Trainer beim Grazer AK sowie als Trainer bei Deutschlandsberg, SV Allerheiligen, Peggau und Hausmannstätten.[4][5]

Erfolge

Einzelnachweise

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