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Erzsébet Palatinus

jugoslawische Tischtennisspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Erzsébet Palatinus (ungarisch Palatinus Erzsébet; serbokroatisch Eržebet Palatinuš; * 23. März 1959[1] in Čoka, Vojvodina, Jugoslawien[2]; † vor oder am 16. Januar 2026) war eine jugoslawische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1976 Europameisterin im Mixed.

Werdegang

Von 1973 bis 1975 wurde Erzsébet Palatinus jugoslawische Jugendmeisterin im Einzel, 1975 und 1976 holte sie den Titel bei den Erwachsenen.[3] 1976 siegte sie im jugoslawischen Ranglistenturnier[4] und belegte in der nationalen Rangliste Platz eins.[5]

Erste internationale Erfolge erzielte Erzsébet Palatinus bei Jugend-Europameisterschaften. Hier stand sie 1974 und 1975 im Halbfinale des Einzelwettbewerbs, 1975 siegte sie mit der jugoslawischen Juniorinnenmannschaft, 1976 siegte sie im Doppel mit Dubravka Fabri und im Mixed mit Zoran Kalinić.[6]

Im gleichen Jahr, 1976, wurde sie auch für die Europameisterschaften der Erwachsenen nominiert, wo sie zusammen mit Antun Stipančić Europameister im Mixed wurde. Im Endspiel bezwangen sie Milan Orlowski/Ilona Uhlíková (ČSSR). 1978 und 1980 nahm sie erneut an Europameisterschaften teil, wobei sie 1980 im Mixed mit Stipančić Bronze holte.[7] 1976 und 1979 wurde sie im europäischen Ranglistenturnier TOP-12 Dritte, 1980 Fünfte.

Von 1973 bis 1983 nahm sie an sechs Weltmeisterschaften teil und holte 1979 Bronze im Doppel mit Gordana Perkučin. Zehnmal gewann sie Gold bei den Balkanmeisterschaften, zweimal bei den Mittelmeerspielen („Mediterranean Games“).

In der ITTF-Weltrangliste wurde sie Mitte 1976 auf Platz 12 geführt.[8] Nach 1982 trat Erzsébet Palatinus international nicht mehr in Erscheinung.

Sie spielte bis 1979 für einen Verein aus ihrem Geburtsort, danach für Industrogradnja Zagreb, bis sie 1985 ihre Karriere beendete.[2]

Privates

Erzsébet Palatinus trug aufgrund ihrer Heirat mit dem Fußballspieler Boris Ekmeščić nach Ende ihrer Karriere den Familiennamen Ekmeščić.[2] Sie hatte eine Tochter.[9] Da ihr Ehemann ab 1992 als Spieler und Trainer für deutsche Vereine tätig war, lebte auch sie jahrzehntelang in Deutschland.[2] Im Januar 2026 starb sie im Alter von 66 Jahren.

Turnierergebnisse

[10]

Weitere Informationen Verband, Veranstaltung ...
VerbandVeranstaltungJahrOrtLandEinzelDoppelMixedTeam
YUGBalkan Meisterschaft1982IzmirTURHalbfinale
YUGBalkan Meisterschaft1979AthenGREHalbfinaleGoldGold
YUGBalkan Meisterschaft1978NisYUGSilberSilber
YUGBalkan Meisterschaft1977BrasovROUHalbfinaleGold
YUGBalkan Meisterschaft1975SofiaBULGoldGoldGold1
YUGBalkan Meisterschaft1974AthenGREGold
YUGBalkan Meisterschaft1973SomborYUGGold1
YUGBalkan Meisterschaft1972AnkaraTURSilberSilber
YUGEuropameisterschaft1980BernSUIletzte 16ViertelfinaleHalbfinale
YUGEuropameisterschaft1978DuisburgFRGletzte 16ViertelfinaleViertelfinale
YUGEuropameisterschaft1976PragTCHletzte 16ViertelfinaleGold
YUGJugend-Europameisterschaft (Junioren)1976MödlingAUTGoldGold
YUGJugend-Europameisterschaft (Junioren)1975ZagrebYUGHalbfinale1
YUGJugend-Europameisterschaft (Junioren)1974GöppingenFRGHalbfinale
YUGEURO-TOP121981MiskolcHUN11
YUGEURO-TOP121980MünchenFRG5
YUGEURO-TOP121979KristianstadSWE3
YUGEURO-TOP121978PragTCH11
YUGEURO-TOP121977SarajevoYUG8
YUGEURO-TOP121976LübeckFRG3
YUGMittelmeer-Spiele1979Hvar SplitYUGGoldGoldSilber
YUGWeltmeisterschaft1983TokioJPNletzte 32letzte 64letzte 3213
YUGWeltmeisterschaft1981Novi SadYUGletzte 128letzte 64letzte 6411
YUGWeltmeisterschaft1979PyongyangPRKletzte 64Halbfinaleletzte 168
YUGWeltmeisterschaft1977BirminghamENGletzte 32letzte 64letzte 6414
YUGWeltmeisterschaft1975CalcuttaINDViertelfinaleletzte 16letzte 167
YUGWeltmeisterschaft1973SarajevoYUGQualletzte 16Qual11
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Einzelnachweise

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