Eugen Häfele (Künstler)
deutscher Maler und Holzschnitzer
From Wikipedia, the free encyclopedia
Eugen Häfele (* 26. Februar 1922 in Stuttgart-Untertürkheim; † 19. August 2008 ebenda) war ein deutscher Maler und Holzschnitzer.
Leben
Häfele wuchs im Stuttgarter Stadtbezirk Untertürkheim auf, wo er sein Leben lang lebte. Sein Großvater war Kirchenmaler, seine Eltern führten einen Malerbetrieb. Er erlernte den Beruf des Kaufmanns. Er kämpfte als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Im Hochsprung wurde er für den VfB Stuttgart der erste württembergische Meister nach dem Krieg. Häfele war Vater dreier Kinder.
Werk
Häfele war Autodidakt und sowohl als Maler als auch als Holzschnitzer tätig. Er fertigte Kohlezeichnungen, Ölbilder, Holzplastiken und -reliefs an. Seine Motive waren detailgetreue Darstellungen der Landschaft rund um den Württemberg sowie das Leben und Arbeiten der Menschen seines während seiner Jugendzeit ländlichen Heimatortes, insbesondere den Weinbau. Viele seiner Werke dokumentieren alte Handwerksberufe wie den Küfer, den Schuhmacher oder den Stellmacher.[1] Mit seiner ersten Ausstellung 1978 wurden seine Kunstwerke überregional bekannt. Daraufhin folgten bis zu seinem Tod mehr als 20 Ausstellungen, unter anderem im Rathaus Stuttgart. Zu seinem 100. Geburtstag 2022 fand eine Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Untertürkheim statt.[2] Einige seiner Werke sind dauerhaft im Weinbaumuseum Stuttgart ausgestellt.[3]
Weblinks
- Der Schnitzer Eugen Häfele. In: wirtemberg.de.