Eugen Schraudy

deutscher Kommunalpolitiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Eugen Georg Schraudy (* 27. Dezember 1880 in Buchloe; † 8. Juli 1959) war ein deutscher Kommunalpolitiker in Kempten (Allgäu).

Leben und Wirken

Eugen Schraudy wurde am 27. Dezember 1880 in Buchloe geboren. Er studierte an der LMU in München Jura[1] und gehörte seit dem Wintersemester 1902/03 der Münchener Burschenschaft Arminia an.[2][3] Er wurde anschließend von 1909 bis 1919 Rechtsrat in Kempten (Allgäu).[4] Von 1919 bis 1945 war er zweiter Bürgermeister der Stadt Kempten.[5]

Schraudy trat 1936 der SA und am 1. Mai 1937 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 4.775.167).[6] In seinem Spruchkammerverfahren wurde er als „Mitläufer“ eingestuft.[7] Er gehörte der Algovia an, der einflussreichen studentischen Ferialverbindung in Kempten.[8] Im Schützenverein Kempten war er u. a. 1933 Schützenkommissar;[9] von 1951 bis 1954 war er Vorsitzender des Heimatvereins Kempten.[10]

Ehrungen

In der Stadt Kempten (Allgäu) ist die Schraudystraße nach ihm benannt.

Literatur

Einzelnachweise

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