Wikiwand AI

Eugenie Fink

österreichische Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Eugenie Fink, auch Jenny oder Jenny Scheindel Fink genannt,[2] wurde als Eugenie Monheid[3] geboren. Am 13. September 1910 heiratete sie den Lyriker Isaak Fink (1881–1942).[4]

Für die Jahre 1913 und 1914 ist ein Aufenthalt in Tokio belegt.[5]

Im August 1938 beantragte das Ehepaar Visa für die USA. Da sie jedoch unter die polnische Quote fielen, dauerte die Wartezeit zu lang. Zuletzt lebten sie verarmt in der Floßgasse 9/9, einer beengten Sammelunterkunft für Juden.[6][7][8][9] Beide wurden am 9. Juni 1942 mit dem 26. Transport von Wien Aspangbahnhof nach Minsk deportiert und wurden am 15. Juni 1942 im Vernichtungslager Maly Trostinez ermordet.[10]

1969 wurde die Eugenie-Fink-Gasse in Wien-Favoriten nach ihr benannt.

Werke

  • Musik der Stille. Gedichte. Saturn-Verlag, Wien 1934
  • Verwaistes Herz und andere Gedichte. Gratis und Franko, Wien 1997
  • mit Isaak Fink: Konvolut von Briefen. Elektronische Reproduktion von Einzelautographen (1938–1941), DNB Leipzig 2020.

Gedichte von Eugenie Fink finden sich in mehreren Anthologien und Zeitschriften:

Rezeption

Mehrere Gedichte von Eugenie Fink wurden vertont, so unter anderem von Henk Bijvanck, Julius Buchwald und Paul Manelski.[13][14][15][16]

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks