Eupatorin
chemische Verbindung
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Eupatorin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Flavone. Eupatorin kommt in verschiedenen Pflanzenarten des Tribus Eupatorieae vor, unter anderem in der Gattung Eupatorium (Eupatorium semiserratum,[2] Eupatorium altissimum), aber auch in Merrillia caloxylon,[3] Hyptis tomentosa,[4] Lantana montevidensis,[5] Centaurea arenaria,[6] Lippia dulcis,[7] Teucrium polium,[8] Salvia limbata,[9] Tanacetum vulgare[10] und Orthosiphon stamineus.[11]
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Eupatorin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H16O7 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelgelber Feststoff[1] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 344,32 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Eupatorin beeinflusst die Mitose und führt zu Polyploidie und Apoptose.[12] Eupatorin besitzt in Säugetierzellen antiproliferative Wirkung gegen Tumorzellen und wird durch Cytochrom P1 abgebaut.[13] Gleichzeitig hemmt es Cytochrom P1[14] und STAT1α.[15] Eupatorin hemmt die Genexpression von iNOS und COX-2 und wirkt dadurch entzündungshemmend.[15]