Eva Nöthen

deutsche Geographiedidaktikerin und Hochschullehrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Eva Nöthen (* 1977[1]) ist eine deutsche Geographiedidaktikerin und Hochschullehrerin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Leben und Wirken

Nöthen studierte ab dem Wintersemester 1996/97 Kunsterziehung für das Lehramt an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wo sie im März 2001 ihren Abschluss machte. Dem schloss sie ab April 2001 ein Studium Geographie auf Lehramt für Gymnasien an der Humboldt-Universität zu Berlin an, welches sie im April zum Abschluss brachte. Ihr anschließendes Referendariat leistete sie am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe (Gymnasien) ab und legte im Juli 2006 ihr Zweites Staatsexamen ab. Von September 2006 bis Juli 2009 arbeitete Nöthen als Studienrätin am Richard-Wagner-Gymnasium Baden-Baden. Ab August 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Dort wurde sie 2018 mit der Schrift Spiegelbilder des Klimawandels. Zur Analyse von Bildern als kommunikativen Medien im Kontext umweltbezogener Bildungsprozesse zur Dr. phil. promoviert. Für diese Arbeit erhielt sie den Dissertationpreis des Hochschulverbands für Geographiedidaktik.[2]

Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von April 2020 bis März 2021 kehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Universität Frankfurt am Main zurück. Seit dem Sommersemester 2023 leitet Nöthen die Arbeitsgruppe Didaktik der Geographie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn[3] und übernahm gleichzeitig den ordentlichen Lehrstuhl für Didaktik der Geographie.[4]

Forschung

Nöthens Forschungsschwerpunkte liegen der Ausrichtung ihres Lehrstuhls entsprechend im Bereich der Didaktik der Geographie. Hier konzentriert sie sich insbesondere auf nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung. In diesem Bereich ist sie unter anderem Mitherausgeberin eines Sammelbandes mit dem Titel Transformative Geographische Bildung, der sich mit Schlüsselproblemen, Theoriezugängen, Forschungsweisen und Vermittlungspraktiken befasst.[5] Darüber hinaus forscht sie zu Visualität und Medienbildung sowie zur künstlerischen Forschung und ästhetischen Bildung.

Publikationen (Auswahl)

  • mit Gregor C. Falk: GIS in der Schule – Potenziale und Grenzen. Mensch-und-Buch-Verlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-89820-892-5.
  • Spiegelbilder des Klimawandels – Die Fotografie als Medium in der Umweltbildung. transcript Verlag, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-4270-4 (Dissertation).

Einzelnachweise

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