Eve (Rapperin)

US-Sängerin und Schauspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Eve (bürgerlich Eve Jihan Jeffers; * 10. November 1978 in Philadelphia, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Rapperin und Schauspielerin.

Eve (2011)

Biografie

Eve arbeitete als Stripperin, als sie 1997 von Rapper Mase entdeckt wurde. Dieser machte sie mit Dr. Dre bekannt, der sie 1998 bei Aftermath Entertainment unter Vertrag nahm. Erste Aufnahmen folgten; so war Eve beispielsweise unter dem Namen Eve of Destruction auf dem Soundtrack zu Bulworth zu hören. Trotzdem wechselte sie noch im selben Jahr zu Ruff Ryders Records, der Plattenfirma ihres guten Freundes DMX, der ihr zu einem Part auf dem Remix zu seinem Hit Ruff Ryders Anthem verhalf. Daraufhin folgten Kollaborationen mit Interpreten wie The Roots, BLACKstreet und Janet Jackson.

1999 veröffentlichte Eve ihr Debütalbum Let There Be Eve ... Ruff Ryders First Lady. Die Platte erreichte Platz eins der Billboard-Charts, ein Erfolg, der bis dato noch keiner anderen Rapperin gelungen war. Außerdem arbeitete sie mit Prince zusammen und ist auf dessen Album Rave Un2 the Joy Fantastic in dem Song Hot Wit U zu hören. 2001 folgte Scorpion, das ebenfalls mit Platin prämiert wurde und Platz vier der Charts erreichte; die Singleauskopplung Let Me Blow Ya Mind (mit Gwen Stefani) bekam zudem einen Grammy Award verliehen. 2002 erschien mit Eve-Olution ein weiteres Studioalbum, auf dem sich unter anderem die Singles Satisfaction und Gangsta Lovin’ mit Alicia Keys befinden. Das Album erreichte Platz 6 der Charts.

Eve ist seit 2002 auch als Schauspielerin für Film und Fernsehen tätig. 2003 hatte sie eine Gastrolle im Film 3 Engel für Charlie – Volle Power, in dem sie einen Nachfolge-Engel spielte. Aus Rollen in Filmen wie xXx – Triple X, The Woodsman, Barbershop und Barbershop 2 resultierte eine eigene Sitcom mit dem Titel Eve, die von 2003 bis 2006 bei UPN ausgestrahlt wurde. Im britischen Filmdrama Flashbacks of a Fool aus dem Jahr 2008 war sie an der Seite von Daniel Craig zu sehen. Weitere Rollen folgten.

Musikalisch ließ sie seither gelegentlich als Feature auf Singles von Amerie (One Thing Remix), Mary J. Blige (Not Today) und Gwen Stefani (Rich Girl) von sich hören. 2007 wechselte Eve zu Geffen Records. Im Mai 2013 erschien mit Lip Lock das vierte Album von Eve in den Vereinigten Staaten[1].

Von 2017 bis 2020 übernahm Eve die Komoderation der Fernsehsendung The Talk.

Diskografie

Studioalben

Weitere Informationen Jahr, Titel Musiklabel ...
Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
1999 Let There Be Eve…Ruff Ryders’ First Lady
Interscope Records (UMG)
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(38 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. September 1999
Verkäufe: + 4.300.000[2]
2001 Scorpion
Interscope Records (UMG)
DE32
(15 Wo.)DE
AT73
(1 Wo.)AT
CH41
(26 Wo.)CH
UK22
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US4
Platin
Platin

(33 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. März 2001
Verkäufe: + 1.315.000
2002 Eve-Olution
Interscope Records (UMG)
DE22
(7 Wo.)DE
AT42
(5 Wo.)AT
CH4
(11 Wo.)CH
UK47
Silber
Silber

(8 Wo.)UK
US6
Gold
Gold

(23 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. August 2002
Verkäufe: + 567.500
2013 Lip Lock
Eleven Seven Music (FUGA)
US46
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. Mai 2013
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Filmografie (Auswahl)

Commons: Eve – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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