Evelyn Rack

Drehbuchautorin, Filmeditorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Evelyn Rack ist eine Filmeditorin und Drehbuchautorin. Sie wirkte an mehreren preisgekrönten Spiel- und Dokumentarfilmen mit. Besondere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Montagearbeiten an Natalia Sinelnikovas Wir könnten genauso gut tot sein (2022), dem Dokumentarfilm Wo/men (2024) sowie Mascha Schilinskis In die Sonne schauen (engl. Sound of Falling, 2025), der im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2025 gezeigt wurde und dort mit dem Preis der Jury (Prix du Jury) ausgezeichnet wurde. Für ihre Montagearbeit an Sound of Falling erhielt Rack 2026 den ICS Award der International Cinephile Society für Best Editing.

Rack ist Mitglied der Europäischen Filmakademie[1], dem Berufsverband BFS[2] sowie der British Film Editors (BFE), einer gemeinnützigen Ehrengesellschaft professioneller britischer Film- und Fernseheditoren. Sie engagiert sich in der Queer Media Society, einer Organisation zur Förderung queerer Medienschaffender.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen und Anerkennungen

Teilnahme am Perspektive-Match-Talentprogramm der Berlinale 2023 im Tandem mit dem Editor Hansjörg Weißbrich.[5] Für ihre Montagearbeit an Ararat (Regie: Engin Kundağ) wurde sie 2023 für den Heiner-Carow-Preis der Berlinale nominiert. Für den Spielfilm In die Sonne schauen (Original Titel: Sound of Falling, Regie: Mascha Schilinski) erhielt Rack gemeinsam mit Billie Mind 2026 den ICS Award der International Cinephile Society in der Kategorie Best Editing[6]. Zudem gewann sie 2025 für denselben Film den Astar Award für Best Editing und wurde für den Preis der deutschen Filmkritik 2026 in der Kategorie Beste Montage nominiert[7].

Einzelnachweise

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