Eyes on the Horizon
Musikalbum des Joe Fonda Quartet mit Wadada Leo Smith, Satoko Fujii und Tiziano Tononi
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Eyes on the Horizon ist ein Musikalbum des Joe Fonda Quartet mit Wadada Leo Smith, Satoko Fujii und Tiziano Tononi. Die am 11. und 12. Dezember 2023 im Firehouse 12 in New Haven, Connecticut, entstandenen Aufnahmen erschienen am 15. November 2024 auf Long Song Records.
Veröffent-
lichung
Aufnahme
Long Song Records
Format(e)
CD, Download
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| Studioalbum von Joe Fonda Quartet mit Wadada Leo Smith / Satoko Fujii / Tiziano Tononi | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Long Song Records | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
7 | |||
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1:03:01 | ||||
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Besetzung |
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Fabrizio Perissinotto | ||||
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Studio(s) |
Firehouse 12, New Haven, CT | |||
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Hintergrund
Das Album des Bassisten Joe Fonda vereint zum ersten Mal ein Trio alter Freunde, den Trompeter Wadada Leo Smith, mit dem er bereits in den 1980er-Jahren in New Haven zusammengearbeitet hat; die japanische Pianistin Satoko Fujii, seine Partnerin in einem gemeinsamen Duo. Hinzu kam bei dieser Session der italienische Schlagzeuger Tiziano Tononi, sein Bandkollege auf einer Reihe von Rock-orientierten Alben der letzten zehn Jahre. Das Album enthält sieben Stücke; vier davon sind Wadada Leo Smith gewidmet und eines einem weiteren ehemaligen Partner, dem Vibraphonisten Bobby Naughton. Fondas Hommage an Cornel West findet sich zum vierten Mal seit 2014 auf einem Tonträger. Des Weiteren ist dort ein Stück aus Fondas Repertoire seit den 1990er Jahren enthalten, „My Song“.[1]
Titelliste
- Joe Fonda Quartet mit Wadada Leo Smith, Satoko Fujii und Tizano Tononi: Eyes on the Horizon (Long Song Records – LSRCD163/2024)[2]
- Inspiration Opus #1 6:10
- My Song Opus #2 8:50
- We Need Members Opus #4 12:27
- Like No Other 7:35
- Listen to Dr. Cornel West 10:00
- Bright Light Opus #5 8:02
- Eyes of the Horizon Opus #3 9:57
Die Kompositionen stammen von Joe Fonda.
Rezeption

Vereinfachend ließen sich den Gruppenmitgliedern Elementbezeichnungen zuweisen: „Fonda als Erde, Smith als Wind, Fujii als Wasser und Tononi als Feuer“, meint Andrey Henkin (Squid’s Ear). Was diese Sammlung von Fondas Kompositionen jedoch so besonders mache – und Fonda sei einer der besten modernen Jazzkomponisten –, sei die Art und Weise, wie sich diese Eigenschaften tatsächlich zwischen den vier Musikern bewegen und so ein vielfältiges Terrain, eine vielfältige Ökologie und vielfältige Lebensformen schaffen. Ein fünftes Element, der schwer fassbare Äther, stamme aus Fondas erstem aufgenommenen Auftritt an der Flöte. Wenn ein Wort diese Aufnahme auf den Punkt bringe, dann sei es „Erhabenheit“; der Klang sei gewaltig, besonders der Fondas. Es würde sich anfühlen wie eine Sammlung von Ansel-Adams-Panoramen, die in Musik übersetzt wurden, in einem Moment eingefangen und doch über Jahrtausende geformt. Doch das Erhabene sollte nicht „Distanz und Undurchdringlichkeit“ bedeuten. Die Eröffnungsstücke, „Inspiration Opus #1“ (die erste Widmung an Smith), das mit Bass und Trompete beginnt, und „My Song Opus #2“, angekündigt durch sanftes Pianospiel, klängen zart und verletzlich. Ein Teil davon sei Fondas Vertrauen in seine Partner, der Rest ihre Verbindung zueinander, die für ein erstes Treffen bemerkenswert harmonisch sei.[1]
Die sei ein Tribut-Album für einen Musiker, der dann auch noch selbst auf diesem Album an ihn mitspielt: Als der Bassist Joe Fonda die Stücke für Eyes on the Horizon komponierte, habe er ständig daran denken müssen, wie Wadada Leo Smith wohl die Musik geschrieben hätte, meint Martin Laurentius in Jazz thing. So sei es gekommen, dass Fonda „durch seinen Blick in das Komponistenstübchen des Trompeters“ seine Art zu komponieren mit der von Smith kombinierte, der ja lange Zeit auch sein Mentor war. Die vier Musiker hätten sieben zum Teil lange Stücke aufgenommen, deren komponierten Rahmen sie im freien Spiel ihrer improvisatorischen Kräfte zu füllen wussten. Doch wie dieses vielleicht etwas seltsame Smith-Tribut am besten funktioniere, zeige sich in dem im Duo von Bass und (gedämpfter) Trompete gespielten Stück „Like No Other“, das sie dem Vibraphonisten Bobby Naughton gewidmet haben. Nach der Melodie würde jeder der beiden solo spielen, in das der jeweils andere kurze Phrasen hineinschiebe – „so, als wenn ihr gemeinsamer Freund mit im Studio gewesen wäre“.[3]
Weblinks
- Eyes On The Horizon von JOE FONDA QUARTET. In: Bandcamp. (englisch).