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FC Grenchen

Schweizer Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der FC Grenchen 15 (FCG) ist ein Fussballverein aus der Stadt Grenchen im Kanton Solothurn. Der Verein entstand am 19. Juni 2015 durch die Fusion der zwei Grenchner Traditionsvereine, dem FC Grenchen (gegründet 1906) und dem FC Wacker Grenchen (gegründet 1917).

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fussballmannschaft ...
FC Grenchen
Basisdaten
Name Fussballclub Grenchen 15
Sitz Grenchen, Schweiz
Gründung 2. Juli 1906
Farben Blau-Weiss
Präsident Mirko Recchiuti
Website fcg.ch
Erste Fussballmannschaft
Cheftrainer Julien Ceccon
Spielstätte Stadion Brühl
Plätze 10'964
Liga 2. Liga Interregional
2025/26 Meister in der 2. Liga SOFV
Heim
Auswärts
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Geschichte

Der FC Grenchen wurde 1906 gegründet und war lange Zeit das erfolgreichste Team der Region. 1937 gelang dem FCG der Aufstieg in die Nationalliga A. Bis 1995 gehörten die Uhrenstädter (Grenchen ist bekannt für sein Uhrmacherhandwerk) immer den zwei höchsten Spielklassen an. Im Sommer 2015 fusionierte der FC Grenchen mit dem FC Wacker Grenchen. Der fusionierte Verein heisst deshalb neu FC Grenchen 15.

Im Sommer 2017 stiess mit dem FC Fulgor Grenchen (gegründet 1925) noch ein dritter altehrwürdiger Grenchner Verein durch Fusion zur FCG 15-Familie.[1]

Die grössten sportlichen Erfolge hatte der FCG in den Nachkriegsjahren, wobei der Cupsieg 1959 (Trainer: Franz Linken) und der Vizemeistertitel 1964 die Höhepunkte in der Vereinsgeschichte bedeuteten.

Seit der Zwangsrelegation aus der Nationalliga B im Jahre 1995 spielte der FC Grenchen in der 1. Liga. Nach den beiden sportlichen Abstiegen in den Saisons 2014/15 und 2015/16 spielte er 2. Liga regional. 2018/19 stieg der FC Grenchen in die 2. Liga interregional auf. Nach weiteren 4 Saisons in der 2. Liga Interregional musste der Verein wieder in die 2. Liga regional absteigen. In der Saison 2025/26 ist der FC Grenchen wieder in die 5. höchste Liga aufgestiegen.

Bekannte Spieler und Trainer

Bekannte Spieler

  • Schweiz Erwin Ballabio (193?–1936) Jugend, (1936–1956) Spieler, ist der berühmteste Spieler des FC Grenchen.
  • Schweiz Fritz Sidler (1950–1963), Schweizer Pokalsieger mit dem FCG 1959.
  • OsterreichÖsterreich Karl Decker (1956–1958), als Spielertrainer Aufstieg und Klassenerhalt
  • DeutschlandDeutschland Otto Pfister (1960–1961), stürmte in der Saison 1960/61 für den FCG. Als Trainer gelangte er als „Weltenbummler“ zu Berühmtheit.
  • DeutschlandDeutschland Klaus Stürmer (1967–1969), deutscher Nationalspieler, Ex-Hamburger SV
  • DeutschlandDeutschland Stephan Beckenbauer (1991–1992), Sohn von Franz Beckenbauer
  • Polen Włodzimierz Ciołek (1987–1990), WM-Dritter

Bekannte Trainer

  • DeutschlandDeutschland Franz Linken (1958–1965), als Trainer unter anderem Cupsieger mit dem Club 1959.
  • Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Zlatko „Czik“ Čajkovski (1980), vormaliger Weltklassespieler, Meister mit Köln, führte in 1960ern Bayern zur Spitze
  • Polen Hubert Kostka (1989–1993)

Stadion

Beheimatet ist der FC Grenchen im Stadion Brühl, dem grössten Stadion des Kantons. Dieses hat 1'300 gedeckte Sitzplätze, 800 ungedeckte Sitzplätze und 8'864 Stehplätze und damit ein Fassungsvermögen von 10'964 Plätzen.

Uhrencup

Seit 1962 führt der FC Grenchen in der Sommerpause den Uhrencup durch.[2] Damit gilt der Uhrencup als das älteste Vorbereitungsturnier der Schweiz und kann regelmässig ein attraktives Teilnehmerfeld bieten. So spielten zuletzt Celtic Glasgow, der FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, der 1. FC Köln, Trabzonspor, der FC Liverpool, der SV Werder Bremen, Borussia Dortmund, der FC Twente Enschede, Deportivo La Coruña, der VfB Stuttgart und der Hertha BSC im Uhrencup.

Der Gastgeber konnte das Turnier 7 Mal – 1962, 1971, 1981, 1982, 1985, 1996, 1999 – gewinnen. Rekordsieger ist der FC Basel mit 13 Turniersiegen.

Erfolge

Ewige Tabelle

Der FC Grenchen liegt derzeit auf dem 16. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Ligazugehörigkeit

  • 1924–1931: Nationalliga A
  • 1937–1951: Nationalliga A
  • 1951–1952: Nationalliga B
  • 1952–1956: Nationalliga A
  • 1956–1957: Nationalliga B
  • 1957–1968: Nationalliga A
  • 1968–1971: Nationalliga B
  • 1971–1973: Nationalliga A
  • 1973–1985: Nationalliga B
  • 1985–1986: Nationalliga A
  • 1986–1995: Nationalliga B
  • 1995–2015: 1. Liga
  • 2015–2016: 2. Liga interregional
  • 2016–2019: 2. Liga SOFV
  • 2019–2023: 2. Liga interregional
  • 2023–2026: 2. Liga SOFV

seit 2026: 2. Liga interregional

Einzelnachweise

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